Eine Aah und Ooh Gärtnerei

Letzte Woche war ich zum ersten Mal in der Gärtnerei „Gartenwert, Staudenkulturen Wischmann“ in Oberhausen. Sie befindet sich etwas versteckt am Ende einer Sackgasse (Küperstraße).
Man kann seinen Wagen auf dem Gelände direkt parken, hat es also nicht weit, wenn man seine Einkäufe verstauen möchte.
Der erste Eindruck entlockte mir ein „Aah“, denn die Lage der Gärtnerei ist außergewöhnlich. Dies sind ihre Ausblicke:

Die Emscher und ein Damm, der „Kuhweg“ heißt, liegen zwischen der Gärtnerei und den Industrieanlangen.

Das „Ooh“ kam dann mehrmals beim Flanieren durch die einzelnen Angebotsbereiche. Auf dem ganzen Gelände spürte man große pflegerische Sorgfalt gegenüber den Pflanzen und konnte schöne Eindrücke sammeln.

Oben rechts: Die wilde Karde, eine meiner Lieblingspflanzen: Sehr bienen- und insektenfreundlich nicht nur wegen ihrer Blüte, sondern weil sich an den Schnittstellen von Stängel und Blättern auch Regenwasser sammelt und sie damit zur Tränke wird. Im Winter ist die Pflanze dann gerne ein „Hot Spot“ für den Stieglitz, der ihre Samen liebt.

Im vorderen Bereich in der Nähe des Eingangs findet man eine Pflanzenauswahl in Hüfthöhe zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise „Prachtstauden“, „Steingarten“, „Schattenpflanzen“ oder „Kräuter“. Es stehen kleine Wagen bereit, um seine Käufe zu transportieren.
Geht man weiter, findet man diese und weitere Themen ebenerdig noch einmal und kann noch andere Pflanzen entdecken. Zu jeder Pflanzenart steht ein kleiner Topf bereit, in dem sich eine Anzahl von passenden Schildern mit Namen und kurzem Pflanzenporträt befinden. Kauft man eine Pflanze, kann man sich ein Schild mitnehmen.
Im hinteren Bereich gibt es eine Spielecke für Kinder und Sitzgelegenheiten sowie einen Kräutergarten. Hier duftete es ganz wunderbar.

Unten rechts: Ein Beispiel für eine Pflanze, die ich in anderen Gärtnereien bisher noch nie gesehen habe: Oregano „Herrenhausen“. Duftiges Erscheinungsbild, duftende Blüten.

Was mich weiterhin erfreute war der große Bereich für „einheimische Pflanzen“. Hier fand ich z.B. die Lichtnelke oder die Braunelle. Auch das deutlich sichtbare Engagement für Bienen und andere Insekten nahm mich für diese Gärtnerei ein und es wäre schön, wenn andere Gärtnereien diesem Beispiel noch mehr folgen würden.
Wer mehr Informationen zu dieser Gärtnerei sucht:

https://gartenwert.de

Ich war ca. eine Stunde in der Gärtnerei. Hatte ich Fragen, wurden diese sehr freundlich und kompetent beantwortet. Meinen nächsten Besuch werde ich mit einer kleinen Auszeit im Wunschcafé ( https://wunsch.cafe/ ) verbinden, das in der Nähe liegt.

Autor: linda

Wohne in Duisburg.

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