„Meine“ Instrumentenmischung

Zwei Lieder, die mit einer Trommel und einem Klavier gespielt werden, diese muss ich einfach gut finden…Dieses ist ein schönes Stück für eine Miniauszeit.

Nummer zwei ist eher etwas, um aufgepeppt zu werden, wenn man einen Durchhänger hat.

Morgen präsentiere ich Ihnen das Resultat einiger „Leserbriefe“.

Peace Piece

Frieden…sei es für Völker, Familien, Ehepartner oder mit sich selbst. Ein so schönes Klavierstück, das aber auch zeigt, das Frieden nicht einfach ist und man um ihn kämpfen muss.

Wünsche allen meinen Lesern und Leserinnen zum neuen Jahr Gesundheit, schöne Momente und eben diesen Frieden!

Morgen kehre ich in mein Studio zurück und zeige ein paar neue Ideen.

 

Dieses Mal etwas peppiger…

…ist mein musikalischer Weihnachtsgruß für Sie.

Mögen Ihre Festtage so werden, wie Sie es sich in Ihren kühnsten Träumen vorstellen! Ich mag es sehr ruhig und auch sehr faul, deshalb melde ich mich erst am Donnerstag wieder. (Vielleicht auch schon Mittwoch, kommt auf mein Faulseinbedarf an). 

Von Babylon Berlin zur Raumpatrouille-Geschenktipp Nr.4

Mein Mann und ich sahen in den letzten Wochen die Folgen der Serie „Babylon Berlin“. Haben Sie sie auch gesehen? Es wurde ja viel über diese Serie geschrieben, u.a. wegen der Produktionkosten, den drei Regisseuren und auch wegen der Handlung. Das schreckte uns erst ab, aber dann…Kennen Sie die Serie? Wenn ja, hier noch einmal der Titelsong zum Erinnern. Wenn Sie die Serie nicht gesehen haben, hören Sie trotzdem mal rein. Ist man in der richtigen Stimmung, kann er durchaus ein bisschen Gänsehaut verursachen.

 

Wie komme ich nun zur „Raumpatrouille“? Einer der Hauptfiguren in der Serie ist der Schauspieler Matthias Brandt. Als ich ihn sah, klingelte es bei mir- da war doch was? Eine Freundin hatte mir vor einigen Monaten von seinem Buch „Raumpatroullie“ vorgeschwärmt und ich wollte es damals schon lesen. Habe ich dann wieder vergessen. Jetzt lieh ich es mir als Hörbuch aus und es wird mein 4.Geschenktipp.

Matthias Brandt, der jüngste Sohn von Willy Brandt, erzählt in 15 Kurzgeschichten von seiner Kindheit. Das Hörbuch liest er selbst, etwas leise, etwas vorsichtig, fast so, als würde ein kleiner Junge seine Gedanken jemandem heimlich anvertrauen. Ich könnte nicht sagen, welche Geschichte mir am besten gefallen hat. Sie sind anrührend, feinsinnig, auch mal erheiternd und geben neben der Gefühlswelt des Jungen, der so anders aufgewachsen ist als Kinder in seinem Alter, auch Einiges über seinen Vater Willy und seine Mutter Rut Brandt preis. Wer zur Babyboomer-Generation gehört, der bekommt dazu noch viele Erinnerungsschnipsel präsentiert, z.B. das geliebte Bonanza-Fahrrad, eben das „Raumpatrouille“-Thema oder den TriTop-Fruchtsaftsirup.

Ich habe mir das Hörbuch inzwischen gekauft. Muss es um mich haben, damit ich bei Bedarf Herrn Brandt wieder zuhören kann.

Ab morgen erzähle ich Ihnen von Kellerfunden, brauche Ihre Hilfe und gebe Tipps für Bücher, die auf keiner Bestsellerliste stehen, die sich aber seit 25 Jahren trotzdem immer noch gut verkaufen und vor allen Dingen lesen lassen.

 

Igor Levit- mein „Klavierheld“

Am Samstag waren wir in der Düsseldorfer Tonhalle in einem Klavierkonzert mit Igor Levit. Es war das erste Mal, dass wir ihn live sahen. Auf dem Programm standen Teile aus seinem neuen Album, u.a. Stücke von Bach, Wagner und Meyerbeer, die von Brahms, Liszt und Busoni bearbeitet worden sind. Levit begann mit Ciaccona aus der Patita d-Moll für Violine solo von Bach, bearbeitete von Brahms als  Klavierstück nur für die linke Hand. Ich war hin und weg. Diese Begeisterung setzte sich bei mir durchgehend fort, das Konzert hatte etwas Magisches. Das drückte sich auch darin aus, dass andere Zuhörer zu husten vergaßen und es eine fühlbare Konzentration im Saal gab. Mit dem Trailer ( s.u.) versucht Levit, die Neugierde auf sein Album zu wecken. Wenn Sie ein Weihnachtsgeschenk für jemanden suchen, der klassische Musik und insbesondere Klaviermusik liebt, dann lege ich Ihnen die CD sehr ans Herz.

Wir sind große Daniil Trifonow Fans. Auf YouTube gibt es einen Clip, in dem er ebenfalls das Stück für die linke Hand spielt. Welch ein Unterschied zu Levit! Mein Mann brachte es auf den Punkt : Für Trifonow ist das Klavier ein Instrument und er ist der perfekte Techniker (ich ergänze: mit viel russischer Seele), Levit und Klavier sind zwei Teile, die sich komplettieren.(Ich: Levit spielt intellektuell und erinnerte mich teilweise an das Spiel vom Jazz Pianisten Keith Jarrett).

Was für ein Musikabend, was für schöne Aussichten, weitere Einspielungen von Levit für sich noch entdecken zu können.

Achtung: Der morgige Beitrag erscheint nicht wie üblich schon nachts, sondern erst um ca. 9 Uhr, da ich ihn erst morgen früh beenden kann.

Irische Mauerbauerin Teil 2

Gestern wähnte ich mich ja im Garten für eine Viertelstunde den irischen Mauerbauern seelenverwandt, danach suchte ich in der Plattensammlung nach etwas Passendem, das meiner Stimmung entsprach und wurde fündig:

Diese Musik, zusammen mit den Bildern, lasse ich jetzt auf Sie bis übermorgen wirken. Muss mir noch fürs Wochenende ein Rätsel ausdenken.

Was hört man in deutschen Kaufhäusern?

 Im nächsten Jahr steht eine Reise nach Nizza an. Deshalb lieh ich mir dieses Buch in der Bücherei aus. Der Autor hat mehrere Jahre in der Stadt gelebt und erzählt von seinen Lieblingsplätzen und Orten, die er absolut nicht mag. Darüber hinaus macht er auch Ausflüge in die Umgebung. Wer die Côte d‘Azur schon ein bisschen kennt, dem bietet das Buch nicht viel Überraschendes. Auch seine Anmerkungen beispielsweise über Exilliteraten und Künstlerfreundschaften oder der Invasion russischer Millionäre fallen doch eher unter „Altbekanntes“. 

Nichtsdestotrotz habe ich Interessantes und Schönes in dem Buch entdeckt. Beispielsweise ist das Thema „Verhältnis der Franzosen zu ihren Künstlern“ im Vergleich zu Deutschland beachtenswert. So ist es in Frankreich normal, wenn in Kaufhäusern als Hintergrundmusik Lieder alter französischer Chansonniers laufen. Können Sie sich das bei uns vorstellen. dass z.B. Reinhard May oder Hannes Wader zu hören sind? Raddatz gibt in seinem Buch diverse Namen von deutschen fast vergessenen Sängern und Sängerinnen an. Ich suchte daraufhin die Lieder auf You Tube und fand u.a. diese:

Was mir an dem Buch noch sehr gefiel, ist seine Beobachtungsgabe und seine Sprache. Während meiner Zeit als Buchhändlerin mochte ich Herrn Raddatz nicht sehr, zwei Interviews im Fernsehen gefielen mir nicht. Jetzt bin ich geneigt, mir sein Erinnerungsbuch demnächst für einen Winter-Couch-Tag auszuleihen.

Morgen habe ich ein Fotorätsel für Sie, ich glaube, Herr Raddatz hätte daran auch Spaß gehabt.

Jugend“sünden“ in der Werkstatt

Ich habe vor ein paar Tagen WDR 4 gehört und die Musik dieses Senders erinnert ja an alte Zeiten. So hörte ich nach vielen Jahren erstmalig wieder diese drei Lieder aus meiner Sturm-und Drangphase. Nostalgische Gefühle kamen hoch und ich nahm die Lieder auf meine Playlist für meine Werkstatt mit auf. (Morgen zeige ich meine neusten Perlen-Zugänge in der Werkstatt).

 

 

Alte Songs neu gehört

Ich habe einen Neuzugang in meiner Werkstatt: Einen CD-Player! Nun habe ich angefangen, meine alten CDs abzuspielen, die ich seit 10, 20, 30 Jahren nicht mehr gehört habe. Ob mir alle noch so gefallen werden wie früher?

Hier eine CD aus dem Jahr 1980. Optimale Musik, um vor sich hinzuwerkeln.

Ein Beispiel:

Morgen „nehme ich mir frei“, übermorgen erzähle ich von einem interessanten Ausflug ins Sauerland.