
Vernissage
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Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
Zwischen dem 22.01.2022 und dem 21.01.2023 veröffentlichte ich jeden Tag ein Bild von mir. Mein Ziel war es, ein bisschen die Sicht auf Dinge zu verändern, auf Unbedeutendes aufmerksam zu machen und verschiedene künstlerische Techniken auszuprobieren.
Weitere Bilder werden in unregelmäßigen Abständen erscheinen.

Vernissage
Bild 106 von 365

Ohne Worte
Alte Dose (entdeckt im Jever Schloß) farblich etwas umgestaltet.
Bild 105 von 365
….aber trotzdem bin ich immer wieder gerne dort.

Bild 104 von 365


Bild 103 von 365
Vor knapp zwei Jahren besuchten wir Ostfriesland und ich hatte viel zu berichten. Nun waren wir noch einmal für eine Woche dort und haben wieder viel gesehen. Ab morgen habe ich für Sie wieder Ausflugstipps, aber jetzt gibt es erst einmal einen kleinen…

Bild 102 von 365
Das Motiv fand ich in Emden und mit dieser Stadt werde ich morgen anfangen.

Poetische Umschreibung für die Verschmutzung der Meere
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Wer mithelfen möchte, dass die Meere wieder sauber werden, der kann die Hamburger Firma Bracenet unterstützen. Sie stellt aus herrenlosen Fischernetzen aus dem Meer, sogenannten Geisternetzen, die von Hobbytauchern geborgen werden, in Handarbeit Schmuck, Taschen, Schlüsselanhänger und andere schöne Dinge her. Wer einmal gucken möchte:

Bild 100 von 365
Am 22.Januar fing ich mit meinem 365 Tage Projekt an, bei dem ich jeden Tag ein eigenes Bild an dieser Stelle veröffentliche. Heute ist die Zahl 100 erreicht, für mich ein Anlass, eine kleine Rückschau zu halten.
Ich habe mich bei diesem Prozess selbst beobachtet und war immer wieder verwundert, woher plötzlich die Ideen kamen. Nur sehr wenige Bilder sind geplant gewesen, die meisten entstanden spontan. Was geht da in meinem Kopf vor?
Keine Beschränkung bei der Themenauswahl und jede Freiheit der Gestaltung, so sind unter den 100 Bildern mit der Hand Gemaltes, Gezeichnetes, Gestempeltes, reine digitale Motive und am Computer bearbeitete Fotografien. Der größte Teil der Bilder ist aber eine Mischform aus Hand und Computer.
Der schönste Moment bei jeden Bild ist, wenn mein Bauchgefühl mir sagt: „Jetzt ist es fertig!“- sehr befriedigend.
Ich sehe mir immer mal wieder die ersten Bilder an, an jedem hängt auch die Erinnerung, unter welchen Umständen es entstanden ist. So kann ich sagen, dass die letzten 100 Tage durch dieses Projekt für mich etwas Besonderes sind.
Um die 100 Tage aber noch besser zu verstehen, las ich in den letzten Tagen dieses Buch:

Die beiden Autoren sind Zwillinge und kommen aus Bayern, wo sie in ihrem Atelier als freie Künstler arbeiten. Eines Tages hatte einer von ihnen die Idee, seinen Kopf mit Bleistift zu zeichnen. Dieses Bild werden die beiden im Laufe der nächsten Monate so häufig verändern, dass über 1000 Varianten entstehen. Sie nannten das Projekt „Nea Machina“. Auch mit den Buchstaben von „Nea Machina“ experimentieren sie und erfinden zig neue Schriften.
Beide wollten wissen, wie der Kopf, der Bauch, die Hand und der Computer zusammenarbeiten, um diese Vielfalt an Ideen produzieren zu können und analysieren bei jedem Bild die Entstehung physisch und psychisch.
In dem Buch wechseln sich Kapitel über theoretische Erkenntnisse mit Kapiteln über kreative Möglichkeiten ab. Ich erkannte meine Gedanken und den Entstehungsprozess bei einem Bild öfter wieder.
Hirn aus-MACHEN! steht an jedem Anfang. Lass den Bauch zuerst spielen, dann den Kopf als Kaffeesatzleser arbeiten, das bringt dir immer ein Ergebnis. Wechsle ab zwischen Hand und Computer, zwischen Anstrengung und Erholung, mixe wild die Arbeitstechniken und neue Ideen fliegen dir nur so zu!
…der hatte einen Bruder, den niemand kannte. Leider gab es deshalb auch kein Märchen über ihn. Aber vielleicht schreibt jetzt jemand eins?

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