Heute beende ich meinen Bericht über unseren Urlaub in der Bretagne und nehme Sie noch mit nach La Rochelle und die Île de Ré.
Die Einwohner von La Rochelle fühlen sich als Bretonen, wenngleich die Stadt eigentlich schon zur Region Nouvelle-Aquitaine zu. gehört.

Wir wohnten in der Nähe der Altstadt und diese begeisterte uns sofort mit ihrer Lage am Wasser. (Tipp: Wenn Sie zwischen 8 und 9 Uhr ins Café. gehen, können Sie direkt am Wasser Ihr Frühstück in Ruhe genießen, siehe oben rechts auf dem Bild.)

In diversen Seitenstraßen befinden sich schöne kleine Fachgeschäfte, die häufig unter Arkaden im Schatten liegen, im Sommer wie an regenreichen Tagen ein großer Pluspunkt. Auch ein uriger Markt mit Halle fehlt nicht.

Versäumen sollte man nicht, das Rathaus von La Rochelle zu besichtigen. Prächtig!

La Rochelle- Da war doch was? Der Stadtteil „La Pallice“ war für einige Szenen der Drehort für den Film „Das Boot“.

Während des Zweiten Weltkriegs war La Rochelle zwischen 1940 und 1945 von der deutschen Armee besetzt, die einen riesigen U-Boot-Bunker errichtete, der Teil des Atlantikwalls war. In La Rochelle gibt es ein Museum, das sich mit dieser Zeit beschäftigt. Es nennt sich „Le bunker de La Rochelle“.

Eigentlich wollten wir uns in La Rochelle noch das Aquarium und das Schloss Saint Jean d’Angle ansehen, doch es war sehr heiß und wir suchten Abkühlung am offenen Meer. Wir hofften, sie auf der Ile de Ré zu finde, eine Insel, die ca. 20 km von La Rochelle entfernt liegt und über eine Brücke zu erreichen ist.

Uns empfing eine Landschaftsmischung aus Italien, Andalusien, Niederlande und Bretagne und jedes der kleinen Dörfer ist ein Besuch wert.


Danke Bretagne für diese schöne Zeit!
