Mein Brombeerfeld im Juli (Teil 2)

Letzten Monat stellte ich Ihnen mein „Brombeerfeld-Projekt“ vor ( siehe auch unten). Inzwischen haben sich die verschiedenen Pflanzen weiter ausgebreitet.

So „wild „ geht es auf dem Feld zu, welche Blätter gehören zu welcher Pflanze? Zu erkennen sind die dreifarbige Winde (blau, weiß, gelb), die Jungfer im Grünen (blau links unten, die Konrade (rot) und die Büschelblume rechts.

Hier ein paar neue Entdeckungen im Detail. Bis Mitte Juli waren das die Neulinge:

Oben links: Ringelblume, daneben zottiges Weideröschen, rechts Ackersenf(?)
Mitte: Ackerrettich, daneben frühe Sonnenblumen, daneben Buchweizen
Unten: Filzige Königskerze, Mohn und Flockenblume

Gegen Ende Juli gesellten sich dazu:

Oben links: Edelwicke, daneben mittig Jungfer im Grünen, rechts Löwenmaul
Mitte links: Immer mehr Ackerrettich, darunter Wasserdost
Mitte unten: Bechermalve, daneben rechts Kornblume und Eisenkraut mit Nachtkerzenknospen darunter

Angeregt von den Biotopspaziergängen in Duisburg habe ich angefangen, Samen zu sammeln. Natürlich nur dort, wo es von dieser Pflanze viele Exemplare gab.

Einen Teil der Samen werde ich in diesem Monat noch verbuddeln, die anderen hebe ich bis zum nächsten Frühjahr auf.

Zwei Bücher leisten mir dabei gute Dienste, da sie u.a. auf die unterschiedlichen Keimvoraussetzungen der Samen eingehen.

Wenn ich diese Bücher lese, steigt in mir manchmal der Frust hoch. Die Bücher kaufte ich vor über zwanzig Jahren. Das Wissen, wie man naturnahe und insektenfreundliche Plätze in der Stadt angelegt und wie wichtig diese sind, war damals schon vorhanden. Aber erst jetzt scheint es so langsam auch in der Duisburger Stadtverwaltung angekommen zu sein, dass man etwas tun muss.

Als Tulpen noch goldwert waren

ADRIAN (aus Ton)

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Wer erinnert sich noch an die Serie „Adrian der Tulpendieb“?
Dazu ein Auszug aus dem Eintrag in Wikipedia:

Adrian der Tulpendieb war die erste deutsche Fernsehserie, die komplett in Farbe ausgestrahlt wurde. Die sechs Folgen, mit Heinz Reincke als Hauptdarsteller, wurden nach der Romanvorlage von Otto Rombach unter der Regie von Dietrich Haugk erstmals bereits im Versuchsprogramm für das deutsche Farbfernsehen 1966 ausgestrahlt. Der offizielle Start des Farbfernsehens in Deutschland war erst am 25. August 1967. Die Serie wurde später im  ARD-Vorabendprogramm wiederholt.

HANDLUNG

In den Niederlanden des Jahres 1637 stiehlt der Torfknecht Adrian in der Nacht aus dem Garten seines Arbeitgebers Hendrik van der Maassen drei kostbare Tulpenzwiebeln und ersetzt sie durch ganz gewöhnliche Gemüsezwiebeln. Mit Tulpenzwiebeln kann man zu der Zeit schnell reich werden (Tulpenmanie), allerdings muss sich Adrian beim Verkauf „seiner“ Tulpen einige Lügen einfallen lassen. Mit dem Geld erwirbt Adrian weitere Tulpenzwiebeln und wird nach und nach zum „Tulpenkönig“ und will nun auch heiraten. Sein Werben um van der Maassens Haushälterin Christintje ist jedoch fruchtlos, sie wartet auf den Kapitän von van der Maassens Schiff „Zuiderland“, Josias. Kurz nachdem Adrian den Verkauf der teuersten aller Tulpenzwiebeln, der „Semper Augustus“, perfekt gemacht hat, taucht der lang überfällige Josias wieder auf und begeht einen folgenschweren Fehler: Er hält die „Semper Augustus“ für eine gewöhnliche Speisezwiebel und isst sie genüsslich zu einem Heringsmahl. Adrian steht vor dem Bankrott.

Leider habe ich im Internet das Eingangslied zur Sendung nicht gefunden. Das war für mich als kleines Mädchen immer ein Ohrwurm.

Die Gemeinde Horst

Im Juli beschrieb ich Ihnen einen Ausflug nach America in Holland (siehe unten unter „Related Posts“). Das Dorf America gehört zu der Gemeinde Horst und von dieser Gemeinde bin ich inzwischen ein richtiger Fan dank des bemerkenswerten Marketings.
Dieses Mal besuchten wir in Horst zuerst das Teehaus „Theetuin de Ronde Vennen“in Broekhuizen. Sehr schön in einem kleinen Park gelegen, der direkt zu einem Waldgebiet führt, in dem man spazieren gehen oder Rad fahren kann. (Die Wege sind z.T. asphaltiert).
Zu einer beachtlichen Teeauswahl gibt es Kuchen, man hat die Möglichkeit, englische Scones zu probieren oder man sättigt sich mit leckeren Sandwiches.

Weiter ging es nach Lottum, dem Rosendorf Hollands. Wir machten Halt an einer großen Rosengärtnerei (Rosarium) und ließen uns von den Rosendüften verwöhnen. Sicherlich über 100 Rosenarten wurden angeboten, ich konnte mich nicht entscheiden…

Den Rosengarten, am Marktplatz von Lottum gelegen, besuchten wir dieses Mal noch nicht, es war inzwischen zu warm geworden.
Vom 12. bis 14. August findet in Lottum das Rosenfestival statt. Vielleicht eine Idee fürs nächste Wochenende?

Ich komme noch einmal auf das Thema Marketing der Gemeinde Horst zurück. Sollten Sie in der Gegend sein, halten Sie nach diesen Karten, Flyern und Broschüren Ausschau und lassen Sie sich für weitere Ausflüge inspirieren.

Abends sahen wir uns noch diesen Film an. Zum Wohlfühlen und Genießen!