Wenn Sie bis Oktober noch einen Wochenendtipp für ein nördliches Ausflugsziel benötigen, dann wäre Büdelsdorf ein lohnendes Ziel.

Diese Ausstellung gehört zu den größten in Europa und geht noch bis zum 4. Oktober 2026.
Zu der Ausstellung gehört ein weitläufiger Skulpturenpark und mehrere Hallen einer ehemaligen Gießerei, die gesamte Ausstellungsfläche beträgt ca. 100000 Quadratmeter. Wir waren nur einen Tag dort und nach fünf Stunden wegen der vielen Eindrücke nicht mehr aufnahmefähig. So haben wir uns bei weitem nicht alles in Ruhe angesehen. Besser ist eine Zweitageskarte und man übernachtet im nahen Rendsburg, das auch einiges zu bieten hat.
Wir fingen mit dem Skulpturengarten an. Wir, das waren vier Personen, von denen zwei eher selten in ein Museum gehen, aber immer für Neues offen sind. Vorweg gesagt: Sie haben es nicht bereut, uns begleitet zu haben. „Man kann staunen wie ein Kind!“, war eine ihrer Aussagen.

Beim Spaziergang durch den Park lernt man die ganze Bandbreite der verschiedenen Materialien kennen, mit denen man Skulpturen erschaffen kann.


Auch die Themen der Skulpturen waren sehr unterschiedlich:

Die Weitläufigkeit der Hallen und die Größe mancher Kunstwerke lassen wohl keinen Besucher unbeeindruckt.

Hier begegnete ich zum ersten Mal einer Reihe von Kunstwerken aus der Mongolei. Viele gefielen mir sehr gut.

Neben den umfangreiche Installationen gab auch kleine filigrane Schätze zu entdecken.

Und sah man sich die Hallen genauer an, so wurden Teile von ihnen mit ihrer Patina auch zu Kunstwerken.

Ich habe fotografiert und fotografiert und fotografiert…Es war wirklich ein grandioses Kunsterlebnis.
Ich lasse noch ein paar Bilder für die Ausstellung sprechen:



Am späteren Nachmittag fuhren wir noch nach Rendsburg und gönnten uns eine Kaffeepause bei der Schwebefähre von 1913. Hier können Autofahrer, sowie Radfahrer und Fußgänger den Nord-Ostsee-Kanal überqueren, sofern nicht große Schiffe die Stelle passieren.

Wie in Hamburg an der Unterelbe werden die großen Schiffe begrüßt und man erhält zu ihnen Hintergrundinformationen.
Rendsburg bietet auch noch eine hübsche kleine Altstadt, doch die NordArt steckte uns in den Beinen und wir verzichteten auf eine Besichtigung und fuhren zu unserer Unterkunft nahe der dänischen Grenze zurück. Hier ist das „Emil Nolde“-Land. Fünf Kilometer von Noldes Wohnort Seebüll entfernt, entdeckt man überall Motive, die man aus seinen Bildern kennt.

Eine Übernachtungsempfehlung für Menschen, die es ruhig mögen, gerne wandern, Rad fahren oder Ausflüge machen: (Seebüll, Dänemark, Flensburg,Husum):
https://7f.com/unterkuenfte/157078/hygge-am-see
Am kommenden Montag bleibe ich noch im Norden und berichte über meinen dortigen „Farbrausch“.