In Catania übernachteten wir in einem Hotel nahe dem Teatro Massimo Bellini, der Oper von Catania von 1890. Sie war unser erstes Ziel und unsere erste Begegnung mit der sehr üppigen Bauweise, die man in Siziliens Städten oft antrifft. Auf dem Platz vor der Oper ( auf dem Foto oben links) frühstückten wir gegen 11 Uhr, hier herrschte eine angenehm ruhige Atmosphäre.

Unser nächstes Ziel war die Kathedrale von Catania (Foto oben rechts), in der sich normannische und barocke Baustile mischen. Innen wird die Schutzpatronin von Catania, die Heilige Agathe, gefeiert.
Leider fing es nach dem Besuch zu regnen an und wir entschieden uns, an einer einstündigen Bustour teilzunehmen. Das sollte so sein, denn wir merkten schnell, dass die Strecken zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten „nicht mal eben“ zu Fuß abgegangen werden können, wie es in manchen Reiseführern steht. Allein die Via Etnea mit prachtvollen Palästen und diversen teuren Geschäften ist knapp 3 Km lang, an einem Ende liegt der botanische Garten von Catania (Foto rechts unten), am anderen Ende das große Amphitheater (Foto unten links).
Die Busfahrt führte uns auch aus Catania heraus und wir steuerten den Ort Aci Castello an. Der Ätna ist nicht weit und nach mehreren Vulkanausbrüchen sind in dieser Gegend mehrere bizarre Felsformationen entstanden.

In Hinterhöfen in Catania und auf der Fahrt sahen wir auch mehrere Skulpturen (oft aus Lavastein) und Wandgemälde. Kunst scheint für Catania wichtig zu sein.

Links unten: Seit dem 13. Jahrhundert ist der Elefant das Wahrzeichen von Catania. Rechts unten eine Sirene, der Seefahrer widerstehen müssen.
Nach der Busfahrt zeigte sich wieder die Sonne und wir besuchten noch den Fischmarkt und die Altstadt.

Hier werden die Gassen eng und verwinkelt und man lässt seiner Neugierde am besten freien Lauf und lässt sich treiben.
Wir waren nur eine Nacht in Catania und fuhren dann nach Taormina weiter. Im Rückblick ist Catania für mich ein guter Einstieg für die Besichtigung von Palermo gewesen. Catania ist übersichtlicher und entspannter und hat für mich einen etwas moderneren Anstrich. Mit dem „aufgeräumten“ Taormina die perfekte Mischung für ein langes Wochenende.
Taormina liegt oberhalb des Meeres und 5-Sterne-Aussichten werden an vielen Punkten geboten.

Mitte März sind noch nicht viele Touristen unterwegs und so war die Haupteinkaufsstraße „Corso Umberto“ (rechts oben) noch nicht überlaufen. Hier sind teure Mode- oder hochwertige Juweliergeschäfte Nachbarn von Souvenirshops und Cafés. Verlässt man den Corso, trifft man auf diverse römische Ausgraben (oben links), lauschige Ecken und kann mehrere Kirchen besichtigen.

Auch hat Taormina einen botanischen Garten, die „Villa Communale“, angelegt Ende des 19. jahrhunderts von der schottischen Adelige Florence Trevelyan.

Um diese Jahreszeit blüht es bereits üppig und auch kleinste Fleckchen werden aufgehübscht. Und überall ein Duft von Zitronen und Orangen…

Nächste Woche nehme ich Sie mit nach Palermo- Ciao!