Pinguin liebt Bär

Passend zum Monat der Liebe möchte ich Ihnen heute dieses Bilderbuch vorstellen. Soooooo schön!

Pinguin liebt Bär. Er weiß, dass sie aus verschiedenen Gründen nicht wirklich zusammenpassen, aber er überwindet sich, fährt über das Meer zum Leuchtturm, wo Bär wohnt und gesteht ihm seine Gefühle. Bär lacht und weiß auch gar nicht, was Liebe ist. Pinguin versucht, es ihm zu erklären, aber die Anzeichen von kribbelnden Zehen und einem seekranken Bauch kann Bär bei sich nicht feststellen. Pinguin schlägt nach langem Nachdenken deshalb vor, eine Weile bei Bär zu bleiben, bis er entweder auch so fühlt oder Pinguins Liebe abgekühlt ist. Bär ist einverstanden und beide verbringen zusammen einen tollen Sommer. Sie unternehmen viel, erzählen sich alles und kümmern sich umeinander.


Als es Herbst wird, beschließt Pinguin, die Leuchtturminsel zu verlassen. Er liebt Bär immer noch, aber anscheinend erwidert Bär seine Liebe nicht. Bär ist überrascht, dass Pinguin geht, lässt ihn aber ohne ein Wort ziehen. Pinguin fährt traurig zurück und auch Bär merkt, dass es ihm plötzlich nicht gut geht. Allein auf seinem Leuchtturm zu leben, machte ihm bisher nichts aus, aber jetzt fühlt er sich einsam und alles ist trostlos und grau. Er vermisst Pinguin sehr und beginnt zu weinen. Eine Träne kullert weg und er folgt ihr…Wird die Geschichte ein gutes Ende haben? JAAA!

Verliebte Sandmuscheln

Was das Gehirn manchmal für komische Ideen hat…Als ich von meinem Fenster aus diese beiden Sandmuscheln sah, kam mir das bekannte Lied von den beiden Königskindern in den Sinn. Im Lied befinden sich die beiden Königskinder am Meer, so musste ich das Lied ein bisschen umschreiben.

Stellen Sie sich die Szene an einem Abend vor:

1. Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb.
Sie konnten zusammen nicht kommen,
die Hecke war viel zu dicht!
Die Hecke war viel zu dicht!

2. „Mein Liebster, ach kannst du laufen,
dann komm doch herüber zu mir!
Drei Kerzen will ich anzünden
und die sollen leuchten Dir!
Die sollen leuchten Dir!“

3. Das hört eine falsche Hexe,
die tat nur, als wenn sie schlief!
Dann ging sie die Kerzen zu löschen,
der Jüngling fiel in einen Brunnen so tief!
Der Jüngling fiel in einen Brunnen so tief!

Ref: Königskinder waren sie,
Königskinder bleiben sie!
Ihr altes Lied erklingt im Abendwind:
Wer wahrhaft liebt, ist so ein Königskind!

4. „Ach, Gärtner, liebster Gärtner,
willst Du Dir verdienen großen Lohn,
dann wirf doch Dein Netz in den Brunnen
und find mir den Königssohn!
Find mir den Königssohn!“

5. Da warf er das Netz in den Brunnen,
es sank in den Brunnen so tief
Es bracht ihr den Jüngling wieder,
der dort in der Tiefe schlief –
in der dunklen Tiefe schlief!

6. Sie beugt sich zu ihm hernieder
und küsst seine Lippen so bleich.
Da fand er das Leben wieder,
im tiefen Brunnen-Reich-
Im tiefen Brunnen-Reich!

7. Was nahm sie von ihrem Haupte:
Die goldene Königskron!
„Sieh an, o du braver Gärtner,
das ist dein verdienter Lohn.
Die Krone ist Dein Lohn!“
 
8. „Was brauch ich noch gold’ne Kronen,
die liegen nur schwer auf mir!
Ich will in der Tiefe wohnen,
Geliebter, ich geh mit dir!
Ich geh in Dein Reich mit dir!“
 
9. So sanken sie beide nieder,
und sie wurde ihm ganz gleich.
Noch heut‘ hört man ihre Lieder,
noch heut‘ ist der Brunnen ihr Reich!
Der Brunnen ist ihr Königreich!

Espresso mit Nutella

Massimo hat vor 15 Jahren die kleine Kaffeebar von seinem Vater geerbt. Im römischen Stadtteil Trastevere ist er für seinen guten Espresso bekannt und einige, zumeist männliche, Kunden kommen täglich, um sich eine kleine Pause zu gönnen und dabei zu tratschen. Massimo liebt seine Arbeit als Barista und die ruhige Beständigkeit seines Lebens als Junggeselle. Das ändert sich, als eines Tages eine junge Frau in die Bar kommt und zur Erheiterung der Kunden in gebrochenem Italienisch einen Tee bestellt. Als sie merkt, dass man sich über sie lustig macht, verlässt sie erbost die Bar. Dieser kurze Moment reicht, dass Massimo in den nächsten Tagen und Wochen nur noch an die Teetrinkerin denkt. Ihre Wege kreuzen sich aber noch mehrmals, denn Geneviève, die in Paris lebt, ist die Erbin der Wohnung über Massimos Bar, in der die alte Maria, die Seele des ganzen Viertels, vor Kurzem gestorben ist. Mit Espresso inkl. Nutella schafft es Massimo schließlich, dass er und Geneviève sich näher kommen und in Massimos Gedankenwelt sind in der Ferne bald die Hochzeitsglocken zu hören.
Doch dann findet Geneviève einen Käufer für die Wohnung. Sie würde gerne in Rom bleiben, muss aber nach Paris zurück und wird nicht zurückkehren. Den Grund dafür nennt sie Massimo nicht. Die Tage des Baristas werden daraufhin freudlos und grau. Wie gut, dass es einen Freund gibt, der ihm den Kopf wäscht und ihn drängt, Geneviève in Paris zu besuchen.? ?
Um die Liebesgeschichte herum entwickeln sich Kaffeeduft und Baratmosphäre, die für mich das Buch lesenswert machten. Am Ende des Buches gibt es ein Lexikon der verschiedener Kaffeezubereitungen, kennen Sie 16 Varianten?