
Dieser Hinweis stand unter einem Artikel in der Zeitung „Chrismon“. In dem Artikel ging es um Porträts von Bürgern, die ehrenamtlich Universitäten, Vereine oder Interessengruppen bei ihren Forschungen unterstützen. Meine Neugierde war geweckt und ich besuchte die Homepage :

Das hatte ich nicht erwartet! Es gibt hier zig Angebote, bei denen man mitmachen kann, bzw. es werden auch abgeschlossenen Projekte angezeigt, um einen Eindruck zu bekommen, wo Bürger in der Vergangenheit mitgeholfen haben.
Man kann die Angebote nach folgenden Themen filtern:

Die Projekte werden genau beschrieben, d.h. wer Hilfe bei seinen Forschungen braucht, welche Ziele verfolgt werden und ob das Mitmachen auch für Kinder geeignet ist. Bei manchen Projekten bleibt man zuhause und hilft am PC mit, bei anderen geht man raus und zählt, beobachtet oder fotografiert.
Ein paar Beispiele:
Man dokumentiert, wie sich Landschaften, Natur und Dinge durch den Klimawandel ändern: https://www.changing-natures.org/de/
Recherchen zu der Geschichte der Verschickungsheime: https://verschickungsheime.de/
Man zählt nicht nur zweimal im Jahr, welche Vögel im eigenen Umfeld zu sehen sind: http://www.mitforschen.org/projekt/mitmachen-beim-monitoring-der-vogelwelt-nrw
Die Geschichte von der Firma Krupp aufarbeiten:http://www.mitforschen.org/projekt/auf-den-spuren-der-eigenen-familie-karteikarten-zu-arbeiterinnen-und-angestellten-der-firma
In alten Familienalben Landschaftsfotos abfotografieren und einsenden. Es wird erforscht, wie sich Landschaften im Laufe der Zeit verändern: https://landschaftsfotoportal.senckenberg.de/gallery
Für die Ahnenforschung hat ein Verein angefangen, Bilder von alten Grabsteinen in einer Datenbank zu sammeln: http://www.mitforschen.org/projekt/digitale-dokumentation-von-grabsteinen
Sich einen Baum aussuchen und dessen Zustand über das Jahr hin dokumentieren: http://www.mitforschen.org/projekt/mein-baum
Dokumentation des Verhaltens und der Persönlichkeit des eigenen Hundes: https://www.wau-app.com/
Ich habe mir nicht jedes Angebot angesehen, doch gewann ich den Eindruck, dass man sein ehrenamtliches Engagement sehr individuell einrichten kann bezüglich Verpflichtung und Zeitaufwand.
Während der Feiertage habe ich angefangen, mich an einem Projekt zu beteiligen, das mich ein bisschen an eine Schnitzeljagd erinnert. Ich gehe seitdem regelmäßiger spazieren, mein Handy zum Fotografieren immer parat. Mehr verrate ich Ihnen in meinem nächsten Beitrag.