Ein Trauerredner ermittelt

Mads Madsen und Patrick Schulze sind in ihrer Kindheit unzertrennliche Freunde, bis eines Tages Patrick mit seiner Mutter plötzlich aus Glücksburg verschwindet und nicht mehr zurück kehrt.
Mads, inzwischen erwachsen, ist Trauerredner geworden und lebt in Flensburg. Eines Tages liegt unter seiner Wohnungstür ein weißer Briefumschlag, darin ein unbeschriebener weißer Briefbogen. Wenig später erfährt er, dass Patrick bei einem Unfall gestorben ist. Viele Erinnerungen kommen zurück, u.a., dass sie beiden sich immer mit Geheimtinte Botschaften geschrieben haben. Mads behandelt daraufhin das Briefpapier, es ist eine Nachricht von Patrick. Er bittet Mads, seine Trauerrede zu halten und „wie ein Agent“ nachzuforschen, es würde sein Schaden nicht sein.
Schon nach den ersten Begegnungen mit Menschen aus Patricks Umfeld ist Mads der Überzeugung, dass der Unfall ein Mord war und sein ehemaliger Freund mit üblen Geschäften zu tun hatte. Mills, die leitende Kommissarin bei diesem Fall, verdächtigt Mads, mit in diesem Geschäften zu stecken, besonders, als Mads mit einem weiteren Todesfall in Zusammenhang gebracht werden kann. Doch trotz der Warnung von Mills, sich nicht weiter einzumischen, forscht Mads weiter, zumal er dabei auch einer Erklärung immer näher kommt, warum Patrick und dessen Mutter damals verschwunden sind. Damit bringt er sich, seine Familie und Freunde in Lebensgefahr und die Rettung kommt wahrhaftig erst in allerletzter Sekunde.
Mir hat dieser Krimi gut gefallen. Er ist unaufgeregt geschrieben, bei einigen Passagen und Figuren blitzt nordischer Humor durch. Ich wäre geneigt, ein Wochenende mit einem zweiten Teil zu verbringen, sollte dieser erscheinen.

Autor: linda

Wohne in Duisburg.

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