…., um gute Laune zu bekommen, denn schließlich gibt es ja „Katzenjammer“! Für alle, die diese Band aus Norwegen noch nicht kennen, hier zwei Videos:
Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
…., um gute Laune zu bekommen, denn schließlich gibt es ja „Katzenjammer“! Für alle, die diese Band aus Norwegen noch nicht kennen, hier zwei Videos:
Wer mal ein etwas anderes jeckes Treiben erleben möchte, der sollte am Sonntag, Rosenmontag oder Karnevalsdienstag nach Binche in Belgien fahren. Hier wird auch Karneval gefeiert, aber doch anders, und es gibt sogar ein Karnevalsmuseum. Dieses besuchten wir im Sommer vor drei Jahren.

Hier noch ein Link zu der passenden Touristeninformation, was es mit diesen Figuren auf sich hat und was an den einzelnen Tagen in Binche geboten wird:
Viel Spaß!

Dieses Buch erschien 1995 im Eulen Verlag. Es gehört zu einer Reihe mit rund 40 Titeln, jeder Titel bietet schöne Aquarellbilder, verbunden mit Haikus.
Ich besitze leider nur drei Bücher aus dieser Reihe, doch werden sie teilweise noch antiquarisch angeboten. Heute möchte ich Ihnen meine Lieblingshaikus zum Thema See/ Meer aus diesem Buch vorstellen. Wolfgang Kunz ist für die Worte, Toni Diwischek für die Bilder zuständig.
Die Windrose blüht
Zu weißen Faltern werden
die fernen Segel
Nebel ziehen auf
und eine nahe Insel
ist schon Legende
Welle um Welle
ruft sich der See das Ufer
neu ins Gedächtnis
Habe z. Zt. wieder verstärkt Sehnsucht nach dem Meer. Da ein Besuch vorläufig nicht möglich ist, musste ich mich abreagieren. Hier habe ich handgeschöpftes Papier mit Aquarellfarbe bemalt, anschließend bestempelt und beklebt.

Dieses Foto wurde mit einem Weichzeichnerprogramm bearbeitet, danach habe ich beim Weißabgleich noch ein bisschen mehr blau zugegeben.

Am Mittwoch war ja der Gartentag schlechthin, natürlich fiel mir da auch das Ein oder Andere auf:
Der Moment…
wenn man den ersten Mückenstich im neuen Jahr spürt
wenn man nicht mehr 50-Liter-Säcke Erde ins Auto stemmen kann, sondern sich mit einem 30-Liter-Sack begnügen muss
wenn man im Nachbargarten das erste Handygespräch im neuen Jahr zwangsweise mithört
wenn man zum ersten Mal wieder den intensiven Duft der Zaubernuss erlebt
wenn die winterharte Gartenliege sirenenhaft lockt und man seine Herbstfaulheit jetzt abarbeiten muss
wenn man nach vollbrachtem Werk draußen in der Sonne Kaffee trinken kann
…. als ich las, wer dieses aktuelle Gedicht geschrieben hat:

Der Verfasser dieser Zeilen ist der Engländer Thomas Bastard, ein nahezu unbekannter Dichter der zur Zeit……Shakespeares !!! lebte. (1565-1618). Er schrieb das Gedicht, um gegen die Abholzung der Wälder für den Bau der Kriegsflotte zu protestieren.
Dieses Gedicht fand ich ebenfalls in dem Buch „Was ist ein gutes Gedicht?“ von Hans-Dieter Gelfert.

Das Foto (gesehen auf Pinterest) entspricht meiner heutigen Hauptbeschäftigung. Also tschüss, bis morgen!
Letzte Woche feierte mein Mann seinen Geburtstag in der „Küferei“ in Uerdingen. Dies ist ein Restaurant, welches auf dem Gelände der alten Dujardinfabrik liegt. Der Name des Restaurants gibt schon einen Hinweis auf das Ambiente: eine alte Fabrikhalle, schön beleuchtet. Die Bedienung ist freundlich und aufmerksam, das Essen hat allen Geburtstagsgästen gut geschmeckt.(Man kann auch Sonderwünsche äußern).
Das Besondere an diesem Geburtstagsessen war als „Einstieg“ eine private Führung in dem Museum der Weinbrennerei. Ca. eine Stunde dauerte sie und man erfuhr von einem Uerdinger Urgestein Einiges über die Geschichte Uerdingens und damit eng verbunden über das Werden und Vergehen der Firma Dujardin.
Dieser Museumsbesuch war der Clou der Feier und unsere Freunde hatten Spaß. Vielleicht ist das auch für Sie eine Idee für eine Geburtstagsfeier? (Man kann das Museum natürlich nach Voranmeldung auch so besuchen). Hier geht es zur Homepage von Dujardin
http://www.weinbrennerei-dujardin.de/
Leider hat während meiner Schulzeit kein Deutschlehrer dieses Thema behandelt oder zumindest versucht, uns Schülern Gedichte etwas schmackhaft zu machen. Dies empfand ich als Erwachsene immer als Mangel, denn Gedichte sind für mich ein Stück Kultur. Ich unternahm immer wieder Versuche, mich mit Gedichten anzufreunden, aber außer bei Haikus funkte es nur selten. So war ich sehr beglückt, als ich letztes Jahr dieses Buch entdeckte. Sehr hoffnungsvoll fing ich es letzte Woche zu lesen an.
Mein Resumee: Das Buch ist für Personen wie mich z.T. keine leichte Kost, denn der Autor wirft in einigen Kapiteln, in denen er die verschiedenen Möglichkeiten beim Aufbau eines Gedichtes erklärt, mit diversen literaturwissenschaftlichen Begriffen um sich und erklärt sie nur teilweise. So muss man googeln, um alles zu verstehen.
In den meisten Kapiteln geht er aber auf bestimmte Lyriker ein oder erklärt die unterschiedlich Motivationen, warum Gedichte geschrieben wurden (und werden). Auch hier waren drei Kapitel keine einfache Bettlektüre.
Trotz dieser „Ja, aber“ möchte ich das Buch empfehlen, denn es hat meine Lust auf die Werke einiger Lyriker geweckt und dafür bin ich sehr dankbar. Außerdem erfährt man vom Autor, wie die Auswahlen in verschiedenen Gedichtsammlungen, die es z.Zt. auf dem deutschen Buchmarkt gibt, zustande kamen. (Kritisch beschreibt er, ich staunte, den Lyrik-Kanon von Marcel Reich-Ranicki). Jede Auswahl bietet „die besten“ Gedichte, merkwürdig, dass es nicht so viele Überschneidungen bei den Büchern gibt…
Was ist ein gutes Gedicht? Wenn es mir gefällt, weil es ein Thema behandelt, zu dem ich einen Draht habe, wenn es mich überrascht, wenn es mich zum Nachdenken bringt, ich am Ende lächeln muss oder es einfach nach dem Lesen ein schönes Gefühl hinterlässt.
Gestern war wieder mal ein Fototag der Zweifel. Ich weiß nicht, wie viele Schneefotos ich schon in den letzten Jahren gemacht habe und dann denke ich „Linda, Du siehst nichts Neues mehr, lass den Fotoapparat zuhause!“ Gestern habe ich ihn dann doch wieder mitgenommen und versuchte in schwarzweiss zu sehen. Hier eine kleine Ausbeute von gestern als Beispiele für die verschiedenen Motivmöglichkeiten Natur, Muster, Mensch und Tier:






Farbe im Schnee geht aber natürlich auch….

Fotos in Polaroidbilder umzuwandeln ist dann noch eine dritte Variante.


