Autor: linda
Eine Uhr, die die Ewigkeit misst

Der berühmte Uhrmacher Alister Cox nimmt eine Einladung des chinesischen Kaisers an, um für diesen ausgefallene Uhren zu bauen. Cox hofft, durch die Reise über den Tod seiner kleinen Tochter Abigail hinweg zu kommen und dass seine Frau Faye, die seit dem Tod nicht mehr spricht und ihn ignoriert, durch die Trennung wieder ins alte Leben zurück findet.
Cox und seinen Mitstreiter werden in China alle Wünsche erfüllt und jedes noch so ungewöhnliche Material für den Bau von Uhren beschafft. Die erste Uhr soll das Zeitgefühl eines Kindes messen, die zweite die eines zum Tode Verurteilten. Beide Aufgaben werden perfekt umgesetzt, doch dann befiehlt der Kaiser, eine Uhr zu konstruieren, die die Ewigkeit messen soll. Auch dies schaffen die Uhrmacher, denn sie haben sich in England schon lange zuvor mit dem Bau eines Perpetum mobile beschäftigt. Cox wird sich allerdings dann einer tödlichen Gefahr bewusst, die die Übergabe der Uhr an den Kaiser für die Engländer bedeuten würde. Was wäre, wenn der allmächtige Kaiser von China, der auch der Herr der Zeit und der Ewigkeit ist, diese Uhr plötzlich als Angriff auf seine Macht sieht und die Uhrmacher damit zu Feinden würden? Cox muss einen Weg finden, das Leben von ihm und seinen Mitstreitern zu retten.
Wenn man beim Lesen genügend Phantasie aufbringen kann, sich all die wunderbaren Dinge und Landschaften vorzustellen, die Ransmayr in seinem Roman beschreibt, dann ist das Buch ein opulenter Lesegenuss. Wem die Phantasie allerdings fehlt, der kann sich mit diversen philosophische Betrachtungen beschäftigen, doch fände ich dann den Roman und seine Geschichte etwas blutleer und dürftig.
Mein Beitrag zu Halloween
Man nehme 2 x Oblivion
Ich gebe zu, ich habe Einige von Ihnen jetzt evtl. etwas auf den Leim geführt, denn es handelt sich nicht um einen medizinischen Blogbeitrag, sondern um einen musikalischen. Ich möchte Sie gerne verführen, sich das Lied “ Oblivion“ von Astor Piazolla zweimal anzuhören. Zwei Interpretationen, welche gefällt Ihnen besser?
Film besser als Buch
Vor ein paar Tagen sah ich den Film „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman von Tracy Chevallier, den ich vor einigen Jahren gelesen habe. Mir gefiel das Buch schon sehr gut, doch ist der Film noch besser. Und da es ja eher selten vorkommt, dass ein Buch vom Film übertrumpft wird, stelle ich ihn heute kurz vor. Zuerst ein paar Infos, dann der passend Trailer.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Das_Mädchen_mit_dem_Perlenohrring#Handlung
Wiederfinden macht Freude…
…wenn man z.B. ein altes Buch aufschlägt und einem plötzlich gepresste Gartenblumen entgegen fallen, die man vor langer Zeit in das Buch gelegt hat. (Foto von Pinterest).
Bitte ein Lachen

Zum Wochenanfang möchte ich Ihnen ein Lachen schenken. Entdeckt habe ich die Skulptur in einem Museum in Schleswig. Sie ist 1936 von Ernst Barlach geschaffen worden und heißt „Die lachende Alte“. Ist das Lachen nicht ansteckend?
Es gibt zu dieser Skulptur übrigens noch ein Pendant mit dem Titel „Die frierende Alte“. Auf diese Figur werde ich wohl im Winter noch einmal zurück kommen…
Ran an die Farben
Dieses Herbstbild mag ich sehr und sehr gerne würde ich jetzt sofort anfangen, ein Herbstaquarell zu malen…
Konzerte mal so mal so
Letzten Sonntag war ich in Köln auf einem Konzert mit P.J. Harvey. Ich muss immer noch an dieses Konzert denken, weil es mich ziemlich enttäuschte. Es war für mich das dritte Konzert nach 2009 und 2011. Der Unterschied war, dass die ersten beiden Konzerte in der Frankfurter Jahrhunderhalle und in der Royal Albert Hall in London statt fanden. Man saß und konzentrierte sich auf das Zuhören. Das jetzige Konzert war im Palladium, einer kleineren Halle nur mit Stehplätzen und ewigem Hin-und Hergelaufe. P J Harvey war sehr gut und die Musikgruppe spielte ohne Fehl und Tadel, aber in dieser Halle wurden sie verheizt. Sehr, sehr schade! Harvey ist eine tolle Sängerin mit eigenwilligen Texten und z.T. ausgefallenen Melodien und bekam sogar schon von der Queen eine Auszeichnung. Hier eine kleine Kostprobe (wer mehr hören will, das Albert Hall Konzert gibt es auch auf Youtube):
Ich sehe schwarz….und weiß
An manchen Tagen, wenn ich mit dem Fotoapparat unterwegs bin, sehe ich mehr Schwarzweiss-Motive als nettes Farbiges. Da ich eine digitale Kamera habe, fotografiere ich erst farbig und ändere dann am PC das Foto in schwarzweiss um. Hier ein paar Beispiele, wo ich beim Fotografieren direkt an Schwarzweiss gedacht habe. Gefällt Ihnen diese Variante auch besser oder bevorzugen Sie doch eher die farbige Variante?





