Unter uns in Rumeln-Kaldenhausen

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß inzwischen, dass ich mich für viele Dinge interessiere und viel Neues lernen möchte. Deshalb finde ich es immer faszinierend, wenn jemand ein ganz anderes Ziel hat, nämlich von einer Sache möglichst alles zu wissen oder ein Sachgebiet so tief wie möglich zu erforschen. Das bewundere ich immer sehr, und so möchte ich Ihnen heute „Die Puppenstubensammlerin“ vorstellen, die unter uns wohnt und in Deutschland zu den angesehensten Expertinnen gehört. Ihr Spezialgebiet sind Puppenstuben aus den 50er bis 70er Jahren.

Es macht viel Spaß, auf ihrer Homepage oder auf der Fotoplattform Flickr zu stöbern. Die Fotos erinnern an vergangene Zeiten, sei es an die eigene Kindheit mit eigener Puppenstube oder an die damaligen Einrichtungsstile der Wohnungen. Auch immer wieder schön zu beobachten sind die zugewiesenen Rollen von Mann und Frau.

Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und besuchen Sie die Puppenstubensammlerin:

http://diepuppenstubensammlerin.blogspot.de/

 

Mal wieder ein bisschen Kunst…

 

…zum Welttag des Baumes ( ich weiß, vorgestern hatte ich den Welttag des Buches auf dem Bildschirm, aber beide gehören ja auch gewissermaßen zusammen)

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Kirschblüten-Haikus

Heute nun drei japanische Haikus, um das gestern angesprochene „Japangefühl“ zu verstärken:

Als ich zurücksah,
Verhüllten den Hintergrund
Nur Kirschblüten
von Chora

Zu Blüten ging ich,
Und unter Blüten schlief ich:
Die wahre Muße!
von Buson

Im Nass des Reisbeets
Dort schwimmen nun verwelkt schon
Die Kirschblüten
von Kyoroku

 

(Alle Fotos wurden ebenfalls auf der Raketenstation Hombroich gemacht- siehe Beitrag vom 5.4.2017)

Verbandsschläuche für Garten und Balkon

Bei einer Freundin sah ich diese Kissen.

Sie hat sie aus Verbandsschläuche selbst gemacht und ich finde die Kissen für den Balkonstuhl oder die Gartenbank- oder Liege sehr pfiffig. Sie sind schön weich und man kann die Schläuche in seine Lieblingsfarben einfärben.

Hier gibt es weitere Infos, wie man sie macht:

http://ilse-heines.de/2017/02/27/knotenkissen-aus-

Wenn Sie sich irgendwann einen Esszimmertisch kaufen…

Hinter diesem Bild steckt eine Geschichte, die wunderbar in die Rubrik passt. „Es gibt Momente“. Ahnen Sie, worum es geht?

Mein Mann und ich kauften uns in Moers einen neuen Esszimmertisch (hergestellt in Holland) und nahmen ihn gleich mit. Zuhause wurde er sofort aufgebaut und dann setzten wir uns an den Tisch. Und dann kam der Moment unserer verblüfften Gesichter: Wir konnten gerade noch über die Tischkante gucken! (Etwas übertrieben formuliert, aber es kam uns so vor). Der Zollstock bewies den Verdacht: Der neue Tisch war 80 cm hoch, unser alter Tisch hatte die Höhe von 73 cm. Wir brauchten also schnell neue Stühle (wollten wir sowieso auswechseln, aber erst später), denn auf den alten saß man mit Kissen unter dem Popo wie die Prinzessin auf der Erbse. So fuhr ich am nächsten Tag noch einmal zu dem Moerser Möbelladen, um schon mal bei den Stühlen eine Vorauswahl zu treffen. Unsere Stühle hatten die Höhe von 47 cm, die neuen sollten mindestens 50 cm hoch sein. Der Verkäufer schüttelte den Kopf, 46-47 cm seien Standardmaße für Stühle in Deutschland, 50 cm Stühle gäbe es nicht. Auf meine Frage, wie man an so einem hohen Tisch mit 47er Stühlen normal sitzen solle meinte der Verkäufer, dass dies Gewöhnungssache sei, wir hätten halt bisher an einem extrem niedrigen Tisch gesessen. Durch den hohen Tisch würden wir zukünftig viel gerader sitzen. Ich sei die erste, die damit nicht klar käme. Sehr irritiert, diesmal mit dummen Gesicht, verließ ich den Laden und besuchte am Abend diverse Onlineshops großer Möbelhäuser. 47 cm-Stühle, aber die Tische hatten alle eine Höhe von 73 – 75 cm, unser alter Tisch war also „normal“, der neue aus Holland fiel aus dem Rahmen!

Was tun? Bei einem neuen Tisch die Tischbeine etwas absägen? Das widerstrebte uns sehr. Doch dann der rettende Gedanke: Wenn die Tische in Holland höher sind, vielleicht sind es die Stühle dann auch? Und so ist es! In einem Möbelzentrum in Roermond gab es eine große Auswahl von höheren Stühlen und wir wurden fündig.

Was lernt man aus dieser Erfahrung…..?

Was würden Sie für den Besuch einer Bibliothek ausgeben?

 

In St. Petersburg gibt es eine Bibliothek, die Eintritt verlangt und zwar 100£ für vier Stunden Lesen. Die Bücher, die man dort findet, stammen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und sind sehr selten. Würden Sie 100£ ausgeben, wenn Sie die Chance bekämen, solche alten Bücher einmal selbst in die Hand nehmen zu dürfen? Lesen Sie mehr zu dem Thema unter:

https://www.theguardian.com/books/booksblog/2017/feb/15/the-most-expensive-library-in-the-world-book-capella-opens-for-russian-elite?utm_source=esp&utm_medium=Email&utm_campaign=Bookmarks+base&utm_term=213626&subid=21158642&CMP=EMCBKSEML3964

 

 

 

 

Auf ins Stoff-Getümmel!

Am letzten Samstag war ich auf dem holländischen Stoffmarkt in Bochum. Wie ich ja vor einiger Zeit mal erwähnt habe, möchte ich auch meinen Spaß am Nähen erneuern und da kam dieser Markt gerade richtig. 140 Stände, verteilt auf zwei Straßen, überforderten mich, denn es war sehr voll. Ich sah mir das Angebot von ca. 50 Ständen an und war dann schon glücklich mit meinen Einkäufen. Es war gut, dass ich konkret für bestimmte Nähideen Stoffe suchte, so konnte ich einige Stände links liegen lassen.

Es gibt diverse Spezialstände, z.B. für japanische Stoffe (traumhaft!), Knöpfe oder nur diverse Jeans- oder Patchworkstoffen. Natürlich gab es auch Schnäppchenstände, doch hier war hauen und stechen angesagt und da war mir nicht nach. Ansonsten war die Stimmung an den Ständen sehr nett, man konnte auch mal eine Fachfrage stellen und bekam gute Tipps.

 

 

Noch Tüll vom Karnevalskostüm übrig?

Hier eine schöne Idee, was man mit dem Resttüll machen kann: