Diese Bilder habe ich auf Pinterest entdeckt und mir kamen direkt noch ein paar andere Ideen. Jetzt brauche ich nur noch Anspitzer und Bleistiftstummel…

Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
Diese Bilder habe ich auf Pinterest entdeckt und mir kamen direkt noch ein paar andere Ideen. Jetzt brauche ich nur noch Anspitzer und Bleistiftstummel…

Mein Abschied vom September… In den letzten drei Monaten habe ich Ihnen Haikus von früher vorgestellt, dieses Mal sind es „frisch erdachte“.

Heidespaziergang
Lilafarben-doch wo sind
typische Schafe?

Ob blau oder gelb-
Wasserspiegelungen, ein
unendlicher Film

Auf der Gartenbank
sonnenbaden-was tut die
Katze noch lieber?
Ich habe es zuhause nicht so mit dem Dekorieren. Deshalb bin ich jetzt ganz stolz, dass unser Briefkasten herbstlich „geschmückt“ ist ???

Wer übrigens Kastanien um Basteln sucht: Heute habe ich ganz viele auf der Werthauser Str. auf einem Parkplatz gesehen. (Gegenüber von Hausnummer 28).
…ist eigentlich der 3. Juni, aber ich habe gestern eine so schöne Radtour gemacht, deshalb ernenne ich den heutigen Tag zum Blogtag des Fahrrads.

Ich biete eine Buchbesprechung, ein Musikvideo und einen kurzen Rückblick auf meine Radtour.
Zur Einstimmung das Musikvideo:

Bei diesem Büchlein ( 104 Seiten) habe ich die ersten 40 Seiten gegrummelt, denn mir wurde zu sehr auf die Tour de France und den Niedergang der Fahrradkultur in Frankreich eingegangen. Da konnte ich wenig Lob erkennen. Doch dann kamen Passagen, in denen Vorzüge des Radfahrens beschrieben wurden und hätte ich gerade einen Stift zur Hand gehabt, hätte ich überall große Häkchen dran gemacht. Sehr gut geschrieben! Aber die letzten Seiten lassen dann schließlich jeden Veloiasten (=Fahrradliebhaber, das Fremdwort habe ich mir gerade ausgedacht, weil ich nichts Adäquates gefunden habe) seelig lächeln, denn es geht um die Zukunft des Radfahrens. Eine wunderbare Utopie wird angeboten, ach ja, das Fahrradleben könnte sooooo schön sein….Sehr passend und sehr charmant sind in dem Buch die Illustrationen von Philip Waechter, sie verstärken noch den seligen Gesichtsausdruck. Selbst lesen und verschenken (Weihnachten klopft an…).
Meine Radtour war eine, die immer wieder gerne mache. Ausgangspunkt ist Kaldenhausen. Am Elfrather See vorbei, fahre ich durch Felder nach Traar. Hinter Traar macht die Bundesstraße eine Linkskurve und dort geht links ein Weg ab, der Hermann-Kresse-Weg. Diesen Weg liebe ich sehr, denn erstens hat man hier verschiedene außergewöhnliche Baumarten gepflanzt und man kann auf Schildern über sie etwas lesen und zweitens liegt der Weg an Niepkuhlen und dort stehen Bänke-Niederrhein pur!
Wenn man den Weg ganz bis zu Ende fährt kommt man zu einer Brücke, die den Europaring überquert und hinter der Brücke fängt der Krefelder Stadtwald an. Hier schlage ich mich links durch, komme an der Trapprennbahn vorbei und fahre dann weiter links durch eine Häusersiedlung Richtung Rhein. Man folgt den Schildern „Burg Linn“ und ist dann auch schon bald da. Hier sind dann eine Kaffeepause und ein kleiner Bummel angesagt, denn ich finde hier immer neue Fotomotive. Zurück fahre ich über Uerdingen.
Dieses Wort hat mich vorgestern altern lassen. In der Buchhandlung war ein junger Vertreter für Briefkarten. Meine Frage, wie viele Exemplare ich pro Motiv abnehmen müsse, beantwortete er mit „30“. Üblich sind 5-10 Ex.,worauf ich dann fragte, ob er mich verhohnepiepeln wolle. Ich sah in ratlose Augen und wusste, dass er das Wort nicht kannte. Soo jung und soo alt…
Aber ich machte das Beste daraus und schlug abends dann einmal nach, woher dieses ulkige Wort eigentlich kommt und fand im Internet diese Erklärung:
Grundlage ist der frühneuhochdeutsche Ausdruck hole Hip ‚hohle Waffel‘.[1] Die von Haus zu Haus ziehenden Verkäufer solcher Waffeln wurden Hohlhipper genannt.[1] Dieses Wort wurde ab dem 16. Jahrhundert ein Synonym von Lästerer – wohl weil Käufer und Verkäufer sich gegenseitig mit Spott bedachten.[1] In der Folge kam es zu Bildungen wie den frühneuhochdeutschen Verben hohlhippeln oder hohlhippen ‚schmähen, beleidigen‘[2], die unter volksetymologischer Anlehnung der nicht mehr verstandenen Worte an Hohn im thüringisch-sächsischen Sprachraum zu hohniepeln und (ver)hohnepi(e)peln ‚hänseln, lächerlich machen‘ führten.[1][3].
Ich glaube, ich benutze das Wort jetzt öfter, denke ich doch dann immer an leckere Waffeln ???
Über diesen Sänger könnte ich viel erzählen, aber ich lasse Wikepedia „sprechen“, für alle, die mehr über den seekranken Steve wissen möchten
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Seasick_Steve
When I walk down your street
Through your barred windows you look at me
And you wonder, have I come to ask
For one of your precious things that do not last
All your treasures
All your treasures
You think you know me but you don’t know
That there’s more to this picture than that shows
And you fear that I come to steal
Your security that ain’t real
All your treasures
All your treasures
I will leave now and you won’t cry
With relief now you’ll just sigh
You’ll remember come one day
And you’ll walk out your door
‚Cause you can’t stay
While all your treasures
All your treasures slip away
All your treasures
All your treasures
Die Londoner Chelsea Flowershow ist natürlich die Königin, bzw. Kaiserin der Pflanzenfestivals, aber eine „Prinzessin“ lernte ich auf meiner Duisburger VHS Gartenfahrt am 14. September kennen.
Das Pflanzenfestival auf dem Gelände des belgischen Kasteel Hex kann ich sehr empfehlen. (Liegt zwischen Maastricht und Lüttich, ca. 1 1/2 Stunden Fahrt).

Wir verbrachten dort 4 Stunden und haben längst nicht alles gesehen. Da sind erst einmal die Händlerstände auf der wunderschönen Allee und gruppiert um das Schloss herum. Die Anlage ist so großzügig, so dass sich die vielen Besucher nicht knubbelten. Die Preise für die Pflanzen empfand ich größtenteils als sehr moderat.





Brauchte man erst einmal eine „Kaufauszeit“ (gekaufte Pflanzen konnte man an einem besonderen Stand deponieren), hatte man die Qual der Wahl bei dem Angebot der improvisierten Restaurants und beim Besichtigen der verschiedenen Teile der Schlossgartenanlage. Englischer Landschaftsgarten, formaler französischer Garten, Bauerngarten, kleiner chinesischer Garten -alles da.


Weiterhin lagen in Schlossnähe Bauernhöfe, die man an diesem Wochende noch hätte besichtigen können, eine Kirche und im Schloss selbst eine Schlitten-und Kutschenausstellung. Den ganzen Tag über gab es dann auch noch Workshops, Vorträge ( in flämischer oder englischer Sprache) und Probierstände.(z.B. von alten Obst- und Gemüsesorten).
Wer mehr wissen will: http://www.hex.be/?page_id=986
Dies sind drei Stichwörter zu besonderen Momenten, die mir Frau Mila Rohde geschickt hat. Für sie sind besondere Momente:
– Wenn mir mal so eine richtig schöne schlagfertige Antwort einfällt
– Ich es wagen kann, aus einem fahrenden Wagen die Beine aus dem Wagenfenster baumeln zu lassen und dabei den Fahrtwind zu spüren
– In einem Paket mit Noppenfolienverpackung die Noppen ploppen

Jetzt fängt wieder die Zeit an, in der ich auf Spaziergängen die blanken Kastanien sammle, in meine Jackentasche tue und als Handschmeichler benutze bis sie eingetrocknet sind. Heute begegnete ich allerdings unter zwei Kastanienbäumen Max und Moritz…?

Erinnern Sie sich noch an alle Streiche?
Falls Sie sie noch einmal nachlesen möchten:
http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/maxundmoritz/index.html
Heute in einem Monat beginnt die Frankfurter Buchmesse. Um die Vorfreude für alle „Bücherwürmer“ zu erhöhen, stelle ich heute ein Buch vor, das in der heutigen Welt der Bücher spielt.

Stellen Sie sich vor: Sie sind auf der Frankfurter Buchmesse, das Tagesgeschäft liegt hinter ihnen und sie sitzen in einem gemütliche Restaurant, zusammen mit ein paar Verlegern und Buchhändlern. Man unterhält sich und da fängt einer der Verleger an bis tief in die Nacht hinein aus dem Nähkästchen zu plaudern.
So ist dieses Buch geschrieben.
Und was ist das Nähkästchen?
Erzählt wird die Geschichte dreier Männer und einer Frau. Da sind zwei Verleger, so unterschiedlich wie Hund und Katze. Beide führen jeweils einen angesehenen literarischen Verlag, beide kämpfen um gute Autoren. Da kommt die Frau ins Spiel: Ida Perkins ist die (!) amerikanische Lyrikerin. Der eine Verlag hat sie, der andere Verlag will sie unbedingt. Der dritte Mann ist Paul, ein Fachmann, wenn es um das Werk von Ida Perkins geht und er wird in diesem Schachspiel zur wichtigsten Figur.
Ein wunderbares Buch über die Welt des Büchermachens und auch Bücherverkaufens, denn eine wichtige Nebenfigur ist eine Buchhändlerin wie sie im Buche steht. Doch es ist nicht alles rosarot: Die Welt der Bücher ändert sich z.Zt. dramatisch und letztendlich bleibt niemand davon unberührt. So kann ich nur sagen:
Jetzt lesen, denn jetzt gibt es die „alte Bücherwelt“ noch und man kann sich die einzelnen Szenen noch lebendig vorstellen.