Zum Jahresende gibt es eine Aufgabe für Ihre Phantasie. Was kann ein Punkt alles sein? Ein paar Beispiele zum Aufwärmen zeige ich Ihnen, fallen Ihnen mehr Beispiele ein?
Bevor Sie morgen in Silvesterfeierstimmung kommen, finden Sie schon ab Mittag meine Lösungsvorschläge. Wenn Sie morgen noch andere Ideen als meine haben, schreiben Sie mir diese?
Ich hoffe, dass Ihnen dieses Brainstorming genauso viel Spaß macht wie mir…
Dieses Buch schildert die Lebensläufe von 16 bekannten Künstlerinnen ab ihrer dritten Lebensphase:
So unterschiedlich die Frauen auch sind, sie haben auch viele Gemeinsamkeiten. Die Kräfte schwinden zwar, aber die „Arbeit an und mit der Kunst“ ist das Lebenselixier aller Künstlerinnen, das sie sehr alt werden lässt. Die Frauen sind befreit von familiären oder gesellschaftlichen Zwängen, sie müssen sich nichts mehr beweisen. Ihre eigene Theorie über Kunst hat sich herauschristallisiert und sie können diesem Weg jetzt unbeirrt folgen. Oder stoßen alles um und werden z.B. zu Entdeckerinnen ihrer eigenen Kindheitsgeschichte, die sie dann in ihrer Kunst verarbeiten.
Der Text jedes einzelnen Kapitels wird von Bildern unterstützt, die für die verschiedenen Schaffensperioden der Künstlerin von großer Bedeutung sind. Beim Lesen kann man die Veränderungen, die „Häutungen“ der Künstlerinnen deshalb gut nachvollziehen.
Die Künstlerinnen haben mit 80, 90 Jahren noch große Erfolge gefeiert. Ein „Es ist nie zu spät“ darf hier wahrlich gesagt werden. Und deshalb ist dieses Buch auch nicht nur ein Buch über Kunst, über Frauen, über das Alter, sondern es beschenkt Leserinnen auch mit kluger Lebensphilosophie und Inspiration.
Ich war am letzten Samstag zum ersten Mal in meinem Leben auf der documenta in Kassel. Es ist schon sehr viel über sie geschrieben worden, über die Ziele, die Kunstwerke und die Organisation dieser Ausstellung. Kurz: Ich fand sie ohne Abstriche toll! So toll, dass ich mich jetzt seit einer Woche mit dem Gesehenen beschäftige, im Internet „wühle“ und auch schon mit 2 meiner Blogleserinnen über die documenta mündlich diskutiert habe. (Gerne auch via Kommentar oder Mail). Einen Aspekt, den ich bisher in keinem Statement gefunden habe, sind die Besucher. Ich habe an diesem Tag mal wieder gelernt, dass ich voller Vorurteile stecke. Es gab die Besucher, die sich rechtens zur Kunstszene zählten oder meinten, dazuzugehören. Leute, bei denen es zum guten Ton gehört, die documenta zu besuchen, sehr viele junge Menschen, Neugierige wie mich und Besucher, denen ich es vom Ansehen nie zugetraut hätte, dass sie Geld für ein documenta-Ticket ausgeben. Asche über mein Haupt!
Sie hatten ein Rätsel erwartet? Kommt natürlich! Passend zur documenta präsentiere ich Ihnen neun Fotos. Drei Bilder zeigen keine documenta-Kunstwerke- welche sind es?
…und gestempelt. Am Wochenende habe ich mal wieder versucht, Ordnung in meine Bastelpapiere- und Fotos zu bringen. Doch werde ich immer abgelenkt, denn beim Sortieren kommen mir dann Ideen für Collagen. Schnell noch ein paar Stempel dazu geholt, das wars mit dem Aufräumen, denn die Zeit vergeht so schnell. Hier zwei Beispiele:
Dieses Bild habe ich auf Pinterest entdeckt- welches Eis würden Sie gerne mal probieren? Ich hätte gerne das französische- wissen Sie, welches ich meine?
Zum Wochenende möchte ich Ihre Phantasie anregen… Hier sehen Sie zwei bearbeitete Fotos- welche Titel fallen Ihnen dazu ein? Je verrückter, umso besser! Meine Vorschläge präsentiere ich Ihnen morgen Abend.
Eine Bekannte von mir kennt sich dort gut aus und meinte, dass wir uns zur Kirschblütenzeit dort treffen sollten. Sie hatte ja so recht:
Die Raketenstation war bis 1990 im Dienste der Nato, dann wurde sie aufgegeben. 1994 kaufte sie der Gründer der Insel Hombroich und beschloss dort ein Areal für Künstler und Wissenschaftler zu gestalten und dabei alte Anlagen mit zu integrieren. So werden auf dem Gelände viele Gebäude privat genutzt, aber man kann dort spazieren gehen und staunen.
Wir fingen beim Museum an, der Langen Foundation, wo u.a. immer wieder Stücke der Sammlung des Ehepaars Langen gezeigt werden. Dieses hat sich auf alte japanische Kunst spezialisiert und so werden momentan in dem Museum über zwei Etagen hinweg alte Schriftrollen und Paravants aus den 16. bis 19. Jahrhundert gezeigt. Das passte wunderbar zu dem Kirschbäumen vor dem Museum! Hier ein paar Eindrücke:
Leider war das Café auf dem Gelände wegen Krankheit geschlossen, so machten wir direkt mit dem Spaziergang auf dem Gelände weiter. Immer wieder faszinierten mich dabei architektonische Durchblicke, futuristische Entwürfe, Schattenspiele und auch die Weitblicke. Da die Raketenstation auf einem Hügel liegt und das angrenzende Gelände unverbaut ist, hatte man ein „Gefühl des Durchatmens“, wenn man am Horizont ganz klein den Düsseldorfer Fernsehturm erkennen konnte.
Von der Raketenstation kann man zur Insel Hombroich laufen und kommt an einem Skulpturenmuseum (bis Ende April geschlossen) und weiteren Gebäuden vorbei.
Ich gebe zu, dieses Bild ist bearbeitet, aber es drückt für mich die etwas unwirkliche Stimmung des Geländes aus.
Es war ein sehr schöner Vormittag und mein Interesse an der Kultur des alten Japans wurde neu belebt. Deshalb gibt es morgen erst einmal wieder ein paar Haikus und übermorgen werde ich dann ein paar Worte über die Insel Hombroich verlieren, aber mehr Fotos zeigen- für alle, die noch nicht da waren, als Appetitmacher und für diejenigen, die sie schon kennen als Anregung, der Insel doch mal wieder einen Besuch abzustatten.
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