Bei diesem Buch erfahren Sie alles über die Geschichte des Eismachens und…..bekommen Lust, Gedichte zu lesen!
Die Talaminis kommen aus dem „Tal der Eismacher“ in der Nähe von Cortina d’Ampezzo. Sei fünf Generationen erfinden sie neue Eissorten, Guiseppe mit seiner Frau und seinem Sohn Luca aktuell in Rotterdam in ihrem Eissalon Venezia. Es ist im Sommer ein Knochenjob und so kommt es immer wieder zu großen Spannungen zum älteren Sohn Giovanni, der nicht im Eiscafe arbeitet, sondern seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Er organisiert weltweit Lyrikfestivals und ist Herausgeber eines Poesiejournals. Aber das Leben der Eismacher wird auch noch von etwas anderem überschattet, und da muss Luca sich schließlich überwinden und Giovanni um Hilfe bitten.
Eine schöne Familiengeschichte, eine überraschende Geschichte über das Eismachen, eine interessante Beschreibung der „Lyrikszene“, angereichtert mit z.T. wunderbaren Gedichten- der Autor hat in seinem Buch einen Spagat vollbracht, für den bekommt er von mir Standing Ovations.




Was würde ich darum geben, in 25 Jahren eine so starke Persönlichkeit wie Baba Dunja zu sein…Sie ist über 80, als sie nach Tschernobyl in ihr Häuschen mit Garten zurückkehrt und sich um alle Warnungen nicht schert. Ihr und mit ihr noch einigen anderen Rückkehrern geht es dort gut, es wird gelacht, gestritten, geliebt, ach ja, und ein Mord geschieht auch, eben alles wie im „richtigen Leben“. Baba Dunja beklagt sich nie, hat ein großes Gerechtigkeitsgefühl und ein noch größeres Herz. Wie man heute so schön sagt: Sie ist einfach nur cool. Christine Westermann liebt dieses Buch, aber ob sie auch das Hörbuch genossen hat? Dann hätte sie bei ihrer Besprechung bestimmt noch mehr gelobt und gejubelt. Gesprochen wird es von Sophie Rois, die in diesem Jahr für dieses Hörbuch mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet wurde. Höre ich bestimmt bald noch einmal.



