Liegen mir am Herzen- die Duisburger Bäume

Das Thema „Bäume und wie mit ihnen in Duisburg umgegangen wird“ bringt mich in Rage. So freute ich mich, als ich vorgestern ein Mail bekam, in dem man darauf hingewiesen wurde, dass man nun eine Petition unterschreiben kann, die darauf hinwirken soll, dass die Baumschutzsatzung wieder in Kraft tritt. Wenn Sie etwas für besseres Stadtklima und Tiere tun wollen, hier geht es zur Unterschriftenaktion:

https://www.openpetition.de/petition/online/wiedereinfuehrung-der-baumschutzsatzung-duisburg

Nachtrag: Diesen Artikel schrieb ich 2018.
2025: Was war ich blauäugig und noch voller Hoffnung, dass die Stadtoberen ihren Fehler einsehen und die Baumschutzsatzung wieder einsetzen. Nichts ist passiert, außer dass seitdem Hunderte von alten Bäumen gefällt wurden. Zur Info: Wird ein ca. 100 Jahre alter Baum gefällt, müssen 2000 junge Bäume gepflanzt werden, um den CO2 Ausgleich eines alten Baumes aufzufangen. Dass man einen jungen Baum für einen alten Baum neu anpflanzt ist also große Augenwischerei.
Aber im September sind ja Kommunalwahlen und ich gebe die Hoffnung immer noch nicht auf.

 

 

Mal wieder ein bisschen Kunst…

 

…zum Welttag des Baumes ( ich weiß, vorgestern hatte ich den Welttag des Buches auf dem Bildschirm, aber beide gehören ja auch gewissermaßen zusammen)

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Ich war perplex…

….  als ich las, wer dieses aktuelle Gedicht geschrieben hat:

Der Verfasser dieser Zeilen ist der Engländer Thomas Bastard, ein nahezu unbekannter Dichter der zur Zeit……Shakespeares !!! lebte. (1565-1618).  Er schrieb das Gedicht, um gegen die Abholzung der Wälder für den Bau der Kriegsflotte zu protestieren.

Dieses Gedicht fand ich ebenfalls in dem Buch „Was ist ein gutes Gedicht?“ von Hans-Dieter Gelfert.

 

Gegen den Baumfrevel

Das Buch erschien vor zehn Jahren, ist es verwunderlich, dass ich hier in Duisburg in den letzten Monaten immer wieder an diesen Titel denken musste?

Bäume pflanzen

Die Geschichte spielt Anfang des letzten Jahrhunderts. Ein Wanderer begegnet in Frankreich auf einem verödeten Hochplateau zwischen verlassenen Dörfern einem Schäfer, der täglich Eicheln eingräbt. Fünf Jahre später kehrt der Wanderer zurück und sieht das Werk – ein junger Eichenwald ist entstanden. Zwischen den zwei Weltkriegen besucht der Wanderer den Schäfer jährlich und beschreibt, wie die Menschen in die Dörfer zurückkehren, da es wieder Wasser gibt. Und der Schäfer pflanzt weiter bis er über achzig Jahre alt ist.…
Sehr schön von Quint Buchholz illustriert, erzählt die kleine Geschichte davon, was jeder Einzelne tun kann, dass man die Hoffnung nicht aufgeben darf und was Bäume für uns Menschen bedeuten (sollten).