Warum ich den Duisburger Tierrettungsdienst unterstützen möchte

Gestern stellte ich meine kleine Kartengalerie vor  ( nochmal ein kleines Bild für alle, die heute erst in das „Thema einsteigen“)  und schrieb, dass der Verkaufserlös aus Karten und Papierperlenketten komplett an den Duisburger Tierrettungsdienst geht. Warum?

Durch einen Zeitungsartikel wurde ich auf diesen Verein aufmerksam. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, Tiere in Not zu retten, bei denen die Feuerwehr nicht ausrückt oder die verletzt durch Passanten gefunden wurden.  24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Hier ein paar Beispiele:

Weiterhin kümmern Herr Schütz und seine Mitstreiterinnen sich um die Hunde von Obdachlosen. Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere von Ihnen, was ich letztes Jahr von meiner Düsseldorfer Führung mit zwei Obdachlosen berichtet habe…Jetzt kam mir noch eine Idee, wie man helfen kann.

Die Zeit des Frühjahrsputzes beginnt. Wenn Sie dabei in Ihrem Keller oder auf dem Dachboden Hundekörbe zum Transportieren, Hundehalsbänder, alte Decken oder Hundeskissen zum Schlafen finden, die Sie nicht mehr benötigen, so spenden Sie diese doch dem Tierrettungsdienst. Sie können die Sachen (Decken bitte vorher waschen) entweder direkt im Geschäft des Tierrettungsdienstes

MediTier-Ladenlokal
Hafenstraße 24
47809 Krefeld/Uerdingen

abgeben oder bei mir bis zum 20. März in der Darwinstr. 58 in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen. Ich sammle und bringe die Spenden dann in den Laden. (BITTE NICHT KLINGELN, Sachen auf oder unter die Bank vor dem Haus legen, kranke Person soll nicht gestört werden). Eine weitere Möglichkeit, Spenden abzugeben, beginnt dann am 2.Mai 2018. Dann können Sie Ihre Spenden zur Flummi-Buchhandlung in Duisburg-Duissern bringen.

Der Tierrettungsdienst finanziert sich nur aus Spenden. Wenn Sie keine Hundeutensilien haben, ihn aber vielleicht finanziell unterstützen ( es fallen z.B. hohe Benzinkosten an für die Fahrten zu den verletzten Tieren) oder mehr wissen wollen, hier alle Angeben, die Sie benötigen:

Ich würde mich über Ihre Unterstützung sehr freuen und sage schon einmal vorab „Lieben Dank!“

Wer weitere Fragen an mich hat, bitte kurz ein Mail schreiben an linda.broszeit@gmx.de

 

Crowdfunding Nr. 2

Am 1. August letzten Jahres erzählte ich Ihnen unter “Keine chemischen Keulen mehr im Haushalt“ von meiner Premiere, bei einem Crowdfundingprojekt mitzumachen. (Siehe unten Link zum Artikel). Es ging um umweltschonende und geldsparende Putzmittel. Dieses Projekt kam zustande und so erhielt ich kurz vor Weihnachten die Zutaten für einen Sauberkasten.

Zutaten, Messutensilien und Rezepte, im Hintergrund die Flaschen zum Abfüllen

Neben den Zutaten gibt es noch diverse Anleitungen für Mischungen, um z.B. selbst einen Allzweckreiniger, Spül- oder  Waschmittel herzustellen. Ich habe angefangen, die selbstgemixten Putzmittel zu testen und bin bisher sehr angetan. Allzweckreiniger und Mittel für die Geschirrspülmaschine sind topp. Das Mittel für die Waschmaschine habe ich erst bei normal schmutziger Wäsche ausprobiert, aber das funktionierte auch.  Die Glas,-WC und Bodenreinigungsmittel kommen in den nächsten Tagen dran, ich möchte erst noch die „Altlasten“ aufbrauchen.

Demnächst beim Putzen keine chemischen Keulen mehr einsetzen zu müssen, ist ein guter Start ins neue Jahr. Außerdem vermeidet man Verpackungsmüll, denn die Behälter für die eigenen Mixturen benutzt man ja immer wieder und die Zutaten vom Sauberkasten werden alle in recycelbaren Verpackungen geliefert. Dass man mit der Teilnahme an dem Crowdfundingprojekt junge engagierte Leute unterstützt hat, war ein gutes Gefühl. Ja und dann ist da noch der spröde Mammon: Man spart wirklich richtig Geld!

Bin blöd- oder warum tun es nicht mehr Leute?

BürgersteigDies ist ein Bürgersteig ganz in der Nähe meines Zuhauses. Im Sommer versuchen Brombeerbüsche ihn „einzunehmen“ und dann wird es für alte Leute mit Rollator schwierig, dort zu gehen. Aber auch ohne  Rollator ist es auch unangenehm, von den Büschen gekratzt zu werden. Ich schneide seit einigen Jahren dann den Bürgersteig wieder frei, da es die Stadt Duisburg nicht tut. Die Reaktionen auf meine Eigeninitiative sind sehr unterschiedlich. 80 % Unverständnis ( Warum machen Sie das, das muss(!) doch die Stadt machen, wir zahlen dafür doch Steuergelder), 19% viel Lob und heute kam dann das eine Prozent. „Wieso machen sie das, dürfen sie das überhaupt? Ich werde mal morgen bei der Stadt anrufen und mich erkundigen, ich kenne sie ja!“

Noch besserere Kommentare oder Blicke bekomme ich, wenn ich auf einem nahen Spielplatz Flaschen, Scherben oder anderen Müll einsammle…

Bin doch ganz schön blöd, oder? Aber ich wünschte mir, dass es noch mehr so blöde Leute wie mich gäbe. Duisburg ist hoch verschuldet und muss sparen. Sich jetzt auf gezahlte Steuergelder zu berufen ist deshalb sinnlos. Einfach mal über den eigenen Schatten springen und die Initiative ergreifen, dann würde das Gemeckere über Verdreckung vielleicht irgendwann auch mal etwas leiser…