Es passiert nicht so oft, dass eine Ausstellung im Duisburger Museum Küppersmühle verlängert wird. Doch wer die aktuelle Ausstellung bisher verpasst hat, bekommt jetzt noch bis Januar eine Chance:

Jaume Plensa ist ein spanischer Bildhauer, dessen große Kopfskulpturen sein „Markenzeichen“ wurden. Gleich beim Eingang in das Museum empfängt „Flora“ die Besucher:

Ich werde Ihnen jetzt nicht detailreich die Ausstellung beschreiben, das wurde bereits vielfach gemacht, sondern zeige Ihnen nur eine kleine Auswahl der Werke und führe Zitate von Plensa auf. Vielleicht mache ich Sie damit etwas neugierig. Am Ende finden Sie eine Besprechung der Ausstellung, die mir gut gefiel.





Der Titel „Unsichtbar“ bezieht sich auf das Nichterkennen der Gedanken. Die geschlossenen Augen der Figuren lassen deshalb viele Deutungsversuche zu, deren Zahl noch erhöht wird, wenn man sich die Figuren aus verschiedenen Perspektiven ansieht. Man muss sich Zeit nehmen oder mehrmals die Ausstellung besuchen. (Ich traf eine Kundin, die bereits zum fünften Mal dort war). Auch spielen die verschiedenen Materialien (z.B. Bronze, Marmor oder Holz) eine Rolle, wie die Skulpturen wirken.

Ganz besondere An- und Einsichten gewinnt man, wenn man in die Figuren hinein geht und seinen Blick schweifen lässt. Andere Besucher werden dann ein Teil des Kunstwerks.

Zum Abschluss die oben angekündigte Ausstellungsbeschreibung:
