{"id":816,"date":"2016-08-28T07:17:00","date_gmt":"2016-08-28T05:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/?p=816"},"modified":"2025-02-13T11:09:24","modified_gmt":"2025-02-13T10:09:24","slug":"witzig-und-voller-zauber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2016\/08\/28\/witzig-und-voller-zauber\/","title":{"rendered":"Witzig und voller Zauber?"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-819\" src=\"http:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/image-e1465748435243-225x300.jpeg\" alt=\"FamilieSalz\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/image-e1465748435243-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/image-e1465748435243-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/image-e1465748435243-600x800.jpeg 600w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/image-e1465748435243-1200x1600.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px\" \/><\/li>\n<\/ol>\n<p>Man klagt Lola mit neun Jahren an, Sterbehilfe bei ihrer totkranken Mutter geleistet zu haben. Ihr Vater, der seine Frau betrogen und letztendlich mit verantwortlich ist an deren Krankheit, verbannt Lola daraufhin aus dem Haus, dem F\u00fcrstenhof, in Leipzig das erste Hotel am Platze, und schickt seine Tochter auf ein Internat. Damit legt er den Grundstein f\u00fcr einen lebenslangen Hass, den Lola gegen\u00fcber ihrem Vater und dem F\u00fcrstenhof hegt und der noch Generationen sp\u00e4ter das Leben der Nachfahren beeinflusst. Lola wird als Erwachsene eine erfolgreiche Schauspielerin, lernt im Theater auch ihrem Mann kennen und bekommt zwei Kinder, Kurt und Aveline. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges muss die Familie fl\u00fcchten. Auf der Flucht sieht Lola mit an, wie ihre Schwester Gretl vergewaltigt und ermordet wird. Als kurz nach dem Krieg Lolas Mann noch an einer Grippe stirbt, wird Lola erst geistig verwirrt und dann zur Alkoholikerin. Ihr Sohn Kurt k\u00fcmmert sich finanziell um sie, ihre Tochter Aveline lebt mit ihr unter einem Dach, was sie letztendlich auch alkoholabh\u00e4ngig macht. Die Situation \u00e4ndert sich, als Aveline unehelich ihren Sohn Alexander bekommt und Lola pl\u00f6tzlich wie verwandelt ist und die Familie zusammen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Nach dem Tod des Vaters versucht Kurt, der Hotelier ist, nach 1989 den F\u00fcrstenhof zu \u00fcbernehmen. Doch Lola macht ihrem Sohn als Erbin des Hotels einen Strich durch die Rechnung, denn sie hasst den F\u00fcrstenhof immer noch zu sehr. Die Folgen davon wirken sich dann auch noch auf ihre Enkelin Emma und ihre Urenkelin Tara Jain aus.<\/p>\n<p>Das Buch ist aus den Perspektiven verschiedener Personen geschrieben. Ich fand es nicht uninteressant zu lesen, aber leider, leider ist der Witz und der Zauber der Familiengeschichte, wie er auf dem Buchr\u00fccken von der Schriftstellerin Olga Grjasnowa als Zitat angesprochen wird, mir v\u00f6llig entgangen. Das Buch war f\u00fcr mich eher bedr\u00fcckend, aber auch gut, denn wie das Fehlverhalten einer Person, n\u00e4mlich das des Vaters Salz, noch \u00fcber Jahrzehnte nachwirken kann, wird mehr als eindr\u00fccklich beschrieben.<\/p>\n<p>Christopher Kloeble: Die unsterbliche Famile Salz, dtv Verlag, 21,90 Euro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man klagt Lola mit neun Jahren an, Sterbehilfe bei ihrer totkranken Mutter geleistet zu haben. Ihr Vater, der seine Frau betrogen und letztendlich mit verantwortlich ist an deren Krankheit, verbannt Lola daraufhin aus dem Haus, dem F\u00fcrstenhof, in Leipzig das erste Hotel am Platze, und schickt seine Tochter auf ein Internat. 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