{"id":7733,"date":"2018-06-04T01:13:49","date_gmt":"2018-06-03T23:13:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/?p=7733"},"modified":"2018-06-04T09:01:03","modified_gmt":"2018-06-04T07:01:03","slug":"niederrhein-paris-karibik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2018\/06\/04\/niederrhein-paris-karibik\/","title":{"rendered":"Niederrhein-Paris-Karibik"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7935\" src=\"http:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/2550F682-AB1E-49DA-AA86-0E3B89DEAD6F-e1526920774141-300x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\"><\/p>\n<p>\u201cSei mir ein Vater\u201c, das sagte die Franz\u00f6sin Lilie zu ihrem Gastvater Hermann in Xanten. Ihr eigener Vater Yves hatte sich kaum um sie gek\u00fcmmert, doch Hermann wusste Lilie zu nehmen und auch in eine gute Richtung zu lenken, als sie als pubertierende Sch\u00fclerin zu Hermanns Familien an den Niederrhein kommt, um die deutsche Sprache zu lernen. Seitdem sind 20 Jahre vergangen. Jetzt ist Lilie wieder auf dem Weg nach Xanten, da Hermann schwer erkrankt ist und nicht mehr lange leben wird. Mit den Gedanken ist sie allerdings noch bei sich zuhause in Paris, wo sie einen Einbrecher in ihrer Wohnung \u00fcberraschte, als dieser ein altes Bild stehlen wollte. Der Einbrecher kann fliehen und l\u00e4sst Lilie ratlos zur\u00fcck. Warum wollte er diesen alten Schinken klauen, den ihr Vater ihr vor langer Zeit mal zur Aufbewahrung gegeben hat? Lilie sieht sich das Bild genauer an und entdeckt im Bilderrahmen einen Brief einer Georgette Agutte. Kurz entschlossen nimmt sie Bild und Brief mit nach Deutschland.<\/p>\n<p>Als Lilie Hermann und dessen Tochter Hanna beides zeigt, ist Hermann Feuer und Flamme, dieses R\u00e4tsel zu l\u00f6sen und sich damit abzulenken. So reisen die Drei nach Frankreich, um N\u00e4heres herauszufinden. Georgette Agutte erlangte in Paris ein gewisse Ber\u00fchmtheit. Sie war Malerin, heiratete dann in zweiter Ehe einen Juristen, der nebenbei Kunstsammler ist und sp\u00e4ter in die Politik geht. Sie geh\u00f6ren zur Hautevolee von Paris zur Zeit der Belle Epoque, Pissaro ist ein v\u00e4terlicher Freund, Matisse geht im Haus ein und aus. Es stellt sich heraus, dass Georgette eine Vorfahrin Lilies ist, doch das Geheimnis des Bildes ist damit noch nicht gel\u00f6st. Um weiterzukommen m\u00fcssen die Drei in die Karibik fliegen, denn dort lebt Lilies Vater und er sollte mehr \u00fcber das Bild wissen&#8230;<\/p>\n<p>Es gibt zwei sich abwechselnde Handlungsstr\u00e4nge in diesem Roman, n\u00e4mlich die Geschichte der drei \u201eDetektive\u201c und das erz\u00e4hlte Leben von Georgette. Anf\u00e4nglich war ich von dem Unterhaltungswert des Buches sehr angetan, ab Mitte der Geschichte wurde es nach meinem Geschmack dann allerdings etwas z\u00e4h. Georgette ringt \u00fcber Jahre hinweg, eine \u00e4hnliche Genialit\u00e4t wie Matisse zu erlangen und sehr ber\u00fchmt zu werden. Doch dazu fehlt ihr letztendlich der Mut, unangepasst zu malen. Dieses Ringen wird zu ausf\u00fchrlich geschrieben. Was mich f\u00fcr das Buch trotzdem eingenommen hat ist die Tatsache, dass die Autorin uns eine Geschichte erz\u00e4hlt mit Personen, die tats\u00e4chlich alle gelebt haben. So war es nach dem Beenden des Buches &nbsp;interessant, im Internet \u00fcber Georgette, ihrem Ehemann und dessen politischen Zeitgenossen weiterzulesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cSei mir ein Vater\u201c, das sagte die Franz\u00f6sin Lilie zu ihrem Gastvater Hermann in Xanten. 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