{"id":30738,"date":"2025-11-24T01:14:00","date_gmt":"2025-11-24T00:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/?p=30738"},"modified":"2025-11-18T09:42:46","modified_gmt":"2025-11-18T08:42:46","slug":"nutzer-von-facebook-instagram-oder-linkedin-sollten-sich-wehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2025\/11\/24\/nutzer-von-facebook-instagram-oder-linkedin-sollten-sich-wehren\/","title":{"rendered":"Nutzer von Facebook, Instagram oder LinkedIn sollten sich wehren"},"content":{"rendered":"\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-bright-red-color\"><strong>Haben Sie ein Konto bei Facebook und \/oder Instagram?<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Folgender Text ist ein Auszug von der Seite \u201eGood News\u201c vom 17.11.25. Es geht darum, dass META, die Firma, der Facebook, Instagram und auch Whats App geh\u00f6rt, nicht nur Nutzerdaten auf ihren eigenen Seiten sammelt, sondern auch beispielsweise auf Apotheken-Seiten oder anderen Onlinehandel-Seiten. Nun gibt es dagegen eine deutschlandweite Sammelklage, der man sich anschlie\u00dfen kann.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_6096-1024x723.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-30739\" style=\"width:456px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_6096-1024x723.webp 1024w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_6096-300x212.webp 300w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_6096-768x542.webp 768w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_6096-1200x848.webp 1200w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_6096.webp 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Symbolbild f\u00fcr das Sammeln aller Daten<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Textauszug:<br>Das Ausma\u00df des Datensammelns durch Meta ist f\u00fcr Nutzer kaum zu erkennen. M\u00f6glich machen es die sogenannten Business Tools &#8211; winzige Tracking-Codes, die auf zahlreichen anderen Webseiten und Apps, die nichts mit Facebook oder Instagram zu tun haben, verbaut sind. Sobald ein Nutzer eine solche Seite besucht, werden die getrackten Daten an Meta gesendet &#8211; selbst dann, wenn man auf dem Ger\u00e4t gar nicht in seinem Facebook- oder Instagram-Konto eingeloggt ist. Meta kann so unter anderem nachvollziehen, wo sich die Nutzer im Internet bewegen, welche Produkte sie sich wie lange ansehen und \u00fcber welche IP-Adresse sie unterwegs sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Weitergabe der Daten an Meta braucht es eigentlich das Okay der Nutzer. Doch viele Websites lassen Besuchern bei den Cookies-Einstellungen kaum echte Wahlm\u00f6glichkeiten, beziehungsweise verstecken die Tragweite der Zustimmung im Kleingedruckten. In Einzelf\u00e4llen wurden Daten nachweislich sogar ohne Einwilligung an Meta weitergegeben. Der Konzern selbst kontrolliert nicht, ob Nutzer auf der Drittseite wirklich eingewilligt haben &#8211; er verarbeitet die Daten so oder so.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie Sie sich der Sammelklage kostenlos anschlie\u00dfen k\u00f6nnen<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der Sammelklage mitmachen kann grunds\u00e4tzlich jeder mit einem Facebook- oder Instagram-Konto. Das sind sch\u00e4tzungsweise 50 Millionen Menschen in Deutschland. Die Sammelklage b\u00fcndelt gleichgelagerte Anspr\u00fcche vieler Betroffener &#8211; \u00e4hnlich den Sammelklagen in den USA.<br><br>Die Anmeldung ist derzeit \u00fcber die Webseite&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.meta-klage.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">meta-klage.de<\/a>&nbsp;m\u00f6glich. Je nach Erfolgsfall k\u00f6nnten Minderj\u00e4hrigen bis zu 10.000 Euro, Erwachsenen bis zu 5.000 Euro zugesprochen werden. Das offizielle Klageregister vom Bundesamt f\u00fcr Justiz soll im Dezember er\u00f6ffnet werden. Ein Prozessfinanzier tr\u00e4gt s\u00e4mtliche Kosten. Er erh\u00e4lt im Erfolgsfall daf\u00fcr rund zehn Prozent des zugesprochenen Schadensersatzes. Das sei ein g\u00e4ngiges Modell, sagt Hannah Ruschemeier, Rechtswissenschaftlerin an der Uni Osnabr\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Streitwert in Milliardenh\u00f6he<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbst wenn sich nur ein Prozent aller Klageberechtigten anmeldet, k\u00f6nnte das einen Streitwert in Milliardenh\u00f6he ergeben. Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg wird die Sammelklage sehr wahrscheinlich auch noch dem Bundesgerichtshof vorgelegt werden. Ein Urteil dort d\u00fcrfte fr\u00fchestens Ende 2026 fallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Erfolg der Kl\u00e4ger k\u00f6nnte erheblichen finanziellen Druck auf Meta aus\u00fcben, so Ruschemeier. &#8222;Gerade, wenn sich viele Verbraucher dieser Sammelklage anschlie\u00dfen, werde es f\u00fcr den Konzern deutlich teurer.&#8220; F\u00fcr die Verbraucher w\u00e4re der Erfolg vor Gericht ein Schritt hin zu mehr Datenhoheit und digitaler Selbstbestimmung.<\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-bright-red-color\"><strong>Haben Sie ein Konto bei LinkedIn?<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem 3. November 2025 f\u00fcttert LinkedIn seine \u00a0<a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/thema\/kuenstliche-intelligenz-ki-100.html\">KI<\/a>\u00a0mit den Daten der Nutzer, um seine KI zu trainieren.\u00a0Hier ein Auszug aus einem Text vom \u201eZDF heute\u201c:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"158\" height=\"167\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_6097.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30744\" style=\"width:147px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Icon von LinkedIn <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Textauszug:<br>Christine Steffen, Juristin der Verbraucherzentrale\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/thema\/nordrhein-westfalen-news-100.html\">Nordrhein-Westfalen<\/a>\u00a0(NRW), weist darauf hin, &#8222;dass alles, was an Text, Bild und Kommentaren auf LinkedIn gepostet wird, als Trainingsdaten in der LinkedIn-KI landet&#8220;. Sie gibt zu bedenken, dass\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/wissen\/eu-datengesetz-geraetedaten-nutzer-rechte-100.html\">Daten<\/a>, die einmal zum Training der KI verwendet wurden, sich im Nachhinein nicht einfach l\u00f6schen lie\u00dfen. Damit seien die Betroffenenrechte wie das Recht auf L\u00f6schung oder Korrektur infrage gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nutzung von Daten widerrufen<\/p>\n\n\n\n<p>LinkedIn setzt voraus, dass die Nutzer mit der Verwendung ihrer Daten einverstanden sind &#8211; das bedeutet: Wer nicht aktiv widerspricht, akzeptiert das. Wer widersprechen will, muss eine Einstellung zur\u00fccksetzen. Das funktioniert folgenderma\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Bei LinkedIn einloggen<\/li>\n\n\n\n<li>Auf das Profilbild klicken, dann auf &#8222;Einstellungen &amp; Datenschutz&#8220; gehen<\/li>\n\n\n\n<li>Im Men\u00fc den Bereich Datenschutz ausw\u00e4hlen<\/li>\n\n\n\n<li>Unter der \u00dcberschrift &#8222;So verwendet LinkedIn Ihre Daten&#8220; den Abschnitt &#8222;Daten zur Verbesserung generativer KI&#8220; (oder \u00e4hnlicher Wortlaut) ausw\u00e4hlen. Diese Option ist standardm\u00e4\u00dfig aktiviert.<\/li>\n\n\n\n<li>Funktion \/ Button zur Zustimmung zur Nutzung Ihrer Daten f\u00fcr KI-Training ausschalten<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weniger Transparenz bei LinkedIn<\/h2>\n\n\n\n<p>LinkedIn k\u00fcndigt au\u00dferdem an, dass zuk\u00fcnftig weniger vorab \u00fcber \u00c4nderungen an den Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen (AGB) und der Datenverarbeitung informiert wird. Das bedeutet, dass neue Funktionen ohne umfassende Vorank\u00fcndigung eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnten. Umso wichtiger f\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer, alle Mitteilungen zu \u00c4nderungen &#8211; vor allem, wenn sie&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/thema\/datenschutz-208.html\">Datenschutz<\/a>, Datennutzung und KI-Funktionen betreffen &#8211; besonders aufmerksam zu lesen und zu pr\u00fcfen, ob Einstellungen selbst aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haben Sie ein Konto bei Facebook und \/oder Instagram? Folgender Text ist ein Auszug von der Seite \u201eGood News\u201c vom 17.11.25. Es geht darum, dass META, die Firma, der Facebook, Instagram und auch Whats App geh\u00f6rt, nicht nur Nutzerdaten auf ihren eigenen Seiten sammelt, sondern auch beispielsweise auf Apotheken-Seiten oder anderen Onlinehandel-Seiten. 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