{"id":26270,"date":"2024-04-04T01:00:00","date_gmt":"2024-04-03T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/?p=26270"},"modified":"2024-04-03T08:27:13","modified_gmt":"2024-04-03T06:27:13","slug":"26270","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2024\/04\/04\/26270\/","title":{"rendered":"Die Burgfrauen von Berlin"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"657\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IMG_4686-657x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26280\" style=\"width:211px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IMG_4686-657x1024.jpeg 657w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IMG_4686-192x300.jpeg 192w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IMG_4686-768x1198.jpeg 768w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IMG_4686-985x1536.jpeg 985w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IMG_4686-scaled.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Am 1. Mai 1987 kommt die Autorin als junges M\u00e4dchen aus Kiel nach Berlin, um f\u00fcr den NDR \u00fcber eine Hunderasseshow zu berichten. Bei einem Kampf in Kreuzberg zwischen Hausbesetzern und Polizei ger\u00e4t sie w\u00e4hrend ihres Aufenthalts fast unter die R\u00e4der, wird aber im letzten Moment von zwei Frauen gerettet, die sie in ihr besetztes Haus mitnehmen. Dort leben noch andere Frauen, alle selbstbewusst und unangepasst und das gef\u00e4llt der Autorin so gut, dass sie in dem Haus bleibt und nicht wieder nach Kiel zur\u00fcckkehrt.<br>Fast 40 Jahre sind vergangen. Susanne Matthiessen wohnt immer noch in dem Haus, das inzwischen \u201eDie Burg\u201c hei\u00dft, komplett von den Frauen renoviert und gekauft wurde und in dem nur Frauen in ihren Wohnungen leben. <br>Matthiessen ist kurz vor ihrem 60sten Geburtstag gek\u00fcndigt worden. Um den Wegfall Ihres Gehalts zu kompensieren, beschlie\u00dft sie, ihre Wohnung zu vermieten und in ihren Keller zu ziehen. Da das Leben in Berlin immer teurer wird, die Wohnungsnot immer gr\u00f6\u00dfer und der b\u00fcrokratische Wahnsinn immer schlimmer, kommt diese Idee so gut an, dass andere Frauen ebenfalls ein Kellerleben beginnen. Eine Journalistin erf\u00e4hrt davon und schreibt eine Reportage, die hohe Wellen schl\u00e4gt und schlie\u00dflich Sahra Wagenknecht die Burg aufsuchen l\u00e4sst, um die Frauen kennenzulernen und sich ihre Probleme anzuh\u00f6ren. Das sorgt f\u00fcr erhebliche Unruhe im Haus, zumal pl\u00f6tzlich auch M\u00e4nner in dem Haus auftauchen, sei es als unversch\u00e4mter Untermieter oder als \u00fcbergriffiger alter Vater, f\u00fcr den die Tochter keinen Heimplatz findet. Zudem muss heimlich eine Leiche entsorgt werden, nicht leicht, wenn man eine Polizistin plus Sp\u00fcrhund als Nachbarin hat.<br>Susanne Matthiessen nimmt ihren runden Geburtstag zum Anlass, \u00fcber ihr Leben und das der anderen Frauen nachzudenken. Als Verfasserin von Reden einer Regierungspartei war sie erfolgreich, jetzt wurde sie abserviert. Familie hat sie keine, die anderen Frauen sind ihre Lebensmenschen. Das Zusammensein ist oftmals chaotisch, aber das geh\u00f6rt einfach dazu. Was die Autorin frustriert ist die Tatsache, dass die feministischen Ideale und Ziele ihrer Gruppe sich trotz der langen Zeit nicht erf\u00fcllt haben, denn Frauen sind in vielen Bereichen immer noch nicht gleichberechtigt. Die \u00e4lteste Bewohnerin der Burg sieht in Susanne eine K\u00e4mpferin.  Sie hat noch 20 Jahre vor sich und soll das Haus leiten, soll nochmal mit den anderen Bewohnerinnen losziehen, um in Berlin das Leben der Frauen ein St\u00fcckchen besser zu machen. Und Susanne hat tats\u00e4chlich eine innovative Idee, wie sie und ihre Mitstreiterinnen wie in den alten Zeiten f\u00fcr die Rechte der Frauen sich einsetzen und auf Missst\u00e4nde aufmerksam machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein turbulentes Buch mit zum Teil schwarzem Humor oder Augenzwinkern. Jedes Kapitel beginnt mit einem Spruch aus dem alten Poesiealbum von Susanne- ach, was sind diese alten Weisheiten doch aktuell! Ein Buch, das Spa\u00df macht und beschwingt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. Mai 1987 kommt die Autorin als junges M\u00e4dchen aus Kiel nach Berlin, um f\u00fcr den NDR \u00fcber eine Hunderasseshow zu berichten. 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