{"id":2530,"date":"2016-12-03T01:28:06","date_gmt":"2016-12-03T00:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/?p=2530"},"modified":"2016-11-25T03:45:29","modified_gmt":"2016-11-25T02:45:29","slug":"und-noch-ein-weihnachtsstern-ganz-japanisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2016\/12\/03\/und-noch-ein-weihnachtsstern-ganz-japanisch\/","title":{"rendered":"Und noch ein Weihnachtsstern-ganz japanisch"},"content":{"rendered":"<p>Meine Vorliebe f\u00fcr japanische Haikus wird den meisten Lesern und Leserinnen ja schon bekannt sein, aber ich bin auch gro\u00dfe Liebhaberin von Wabi-Sabi. Um das mal wie eine Ruhrgebietsfrau auszudr\u00fccken: Dat is alles, watt ne Macke hat oder schon reichlich vergammelt oder oll aussieht und eigentlich wech kann. Hat aber trotzdem watt und wenne \u00fcber wahre Sch\u00f6nheit nachdenken tust, dann kommse schon ins Gr\u00fcbeln.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2531\" aria-describedby=\"caption-attachment-2531\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2531 size-medium\" src=\"http:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_9201-e1480040968325-300x225.jpg\" alt=\"wabi-Sabi Stern\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_9201-e1480040968325-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_9201-e1480040968325-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_9201-e1480040968325-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_9201-e1480040968325-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_9201-e1480040968325.jpg 1264w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2531\" class=\"wp-caption-text\">Mein Wabi-Sabi Stern aus Ton im Garten<\/figcaption><\/figure>\n<p>Hier jetzt die wissenschaftliche Wikipedia-Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>Wabi-Sabi (jap. \u4f98\u5bc2) ist ein japanisches \u00e4sthetisches Konzept (Konzept der Wahrnehmung von Sch\u00f6nheit). Eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden, ist es eine Entsprechung zur ersten der buddhistischen Vier Edlen Wahrheiten, Dukkha.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich bedeutet Wabi sich elend, einsam und verloren f\u00fchlen. Dies wandelte sich zur Freude an der Herbheit des Einsam-Stillen. Aber erst in der Verbindung mit Sabi, alt sein, Patina zeigen, \u00fcber Reife verf\u00fcgen, entstand die eigentlich nicht \u00fcbersetzbare Begriffseinheit, die den Ma\u00dfstab der japanischen Kunstbewertung bildet. Nicht die offenkundige Sch\u00f6nheit ist das H\u00f6chste, sondern die verh\u00fcllte, nicht der unmittelbare Glanz der Sonne, sondern der gebrochene des Mondes. Der bemooste Fels, das grasbewachsene Strohdach, die knorrige Kiefer, der leicht berostete Teekessel, das und \u00c4hnliches sind die Symbole dieses Sch\u00f6nheitsideals. Es geht um die Hoheit, die sich in der H\u00fclle des Unscheinbaren verbirgt, die herbe Schlichtheit, die dem Verstehenden doch alle Reize des Sch\u00f6nen offenbaren. (Wilhelm Gundert)<\/p>\n<p>In den W\u00e4ldern dr\u00fcben,<br \/>\ntief unter der Last des Schnees,<br \/>\nist letzte Nacht<br \/>\nein Pflaumenzweig erbl\u00fcht.<\/p>\n<p>In diesem ber\u00fchmten Vers liest der Verst\u00e4ndige das Sabi und Wabi.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Vorliebe f\u00fcr japanische Haikus wird den meisten Lesern und Leserinnen ja schon bekannt sein, aber ich bin auch gro\u00dfe Liebhaberin von Wabi-Sabi. Um das mal wie eine Ruhrgebietsfrau auszudr\u00fccken: Dat is alles, watt ne Macke hat oder schon reichlich vergammelt oder oll aussieht und eigentlich wech kann. 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