{"id":17245,"date":"2021-09-20T22:51:00","date_gmt":"2021-09-20T20:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/?p=17245"},"modified":"2021-09-20T22:57:16","modified_gmt":"2021-09-20T20:57:16","slug":"ein-bisschen-stephen-king-feeling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2021\/09\/20\/ein-bisschen-stephen-king-feeling\/","title":{"rendered":"Ein bisschen Stephen King Feeling"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich lese gerade das neuste Buch von Stephen King und finde es gut. Es ist sehr unterhaltsam, phantasie- und humorvoll. Die Rheinische Post meinte in einem Artikel, jetzt sei King reif f\u00fcr den Nobelpreis. Da stimme ich nicht unbedingt zu, aber wer auch mal ein Buch mit Merkw\u00fcrdigkeiten ganz besonderer Art lesen m\u00f6chte, der sollte zugreifen.  <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6811F42E-CB54-459C-BBA9-86E775CD9E5C.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17263\" width=\"212\" height=\"311\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6811F42E-CB54-459C-BBA9-86E775CD9E5C.jpeg 436w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6811F42E-CB54-459C-BBA9-86E775CD9E5C-204x300.jpeg 204w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 85vw, 212px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Warum beginne ich so meinen Beitrag? In diesem Monat hat es irritierende Momente gegeben und ich frage mich, ob ich ein bisschen zu viel King gelesen habe. In meinem Blog gibt es ja die \u201eEs gibt Momente\u201c-Kategorie, in welcher schon lange keinen Textbeitrag erschienen ist, aber jetzt ist es soweit:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir besuchten eine D\u00fcrerausstellung in Aachen. Auf der R\u00fcckfahrt lief uns ein gro\u00dfer Hase \u00fcber die Stra\u00dfe (Es ist nichts passiert).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/85DF46D3-DAD6-4F11-A45F-F6ED0B8C0329.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17286\" width=\"246\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/85DF46D3-DAD6-4F11-A45F-F6ED0B8C0329.jpeg 545w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/85DF46D3-DAD6-4F11-A45F-F6ED0B8C0329-273x300.jpeg 273w\" sizes=\"auto, (max-width: 246px) 85vw, 246px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ich lese fr\u00fch morgens einen Bericht \u00fcber die Neukonzeption des Museums \u201eSchloss Morsbroich\u201c in Leverkusen. Das Telefon klingelt, der Anruf kommt aus Leverkusen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sitze in der Sonne auf der Bank vor unserer T\u00fcr und lese dieses Buch.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6C800086-BB5B-4283-BA48-70C18975EDFE.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17264\" width=\"219\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6C800086-BB5B-4283-BA48-70C18975EDFE.jpeg 440w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6C800086-BB5B-4283-BA48-70C18975EDFE-206x300.jpeg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 85vw, 219px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am Ende des Romans lebt Ortheil in Rom, weil er dort ein Liszt-Stipenium bekommen hat.<br>Ein Nachbar sieht mich auf der Bank, geht in sein Haus, kommt wieder und dr\u00fcckt mir ein Buch in die Hand.\u201cDas solltest du mal lesen, Linda, ist sehr interessant!\u201c Sie ahnen, was f\u00fcr ein Buch er mir gibt? Ich hatte ihm nichts \u00fcber meine Lekt\u00fcre erz\u00e4hlt, er kannte das Ortheil Buch nicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/0B20C7FB-18D4-4A23-AEA3-7AE03BF5C2CF-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17249\" width=\"467\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/0B20C7FB-18D4-4A23-AEA3-7AE03BF5C2CF-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/0B20C7FB-18D4-4A23-AEA3-7AE03BF5C2CF-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/0B20C7FB-18D4-4A23-AEA3-7AE03BF5C2CF-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/0B20C7FB-18D4-4A23-AEA3-7AE03BF5C2CF-1200x900.jpeg 1200w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/0B20C7FB-18D4-4A23-AEA3-7AE03BF5C2CF.jpeg 1234w\" sizes=\"auto, (max-width: 467px) 85vw, 467px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nr. 4: Ich las in einer Zeitung ein Wort, das ich bisher noch nicht kannte. Es hei\u00dft \u201enixen\u201c und bedeutet, dass man nichts tut, d.h., das stimmt nicht ganz, man sitzt und guckt. Nicht Fernsehen, sondern man sieht sich ein Bild intensiv an, beobachtet Leute oder schaut, was in der Natur so alles los ist. Einen Tag sp\u00e4ter hole ich aus meinem B\u00fccherregal ein Buch heraus. Aus diesem f\u00e4llt eine Postkarte mit\u2026.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/5F0E3508-7850-4B5E-9EAA-F81713236920.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17272\" width=\"204\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/5F0E3508-7850-4B5E-9EAA-F81713236920.jpeg 495w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/5F0E3508-7850-4B5E-9EAA-F81713236920-243x300.jpeg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 204px) 85vw, 204px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zuf\u00e4lle\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>So, hier ist das Ende der \u201eEs gibt Momente\u201c-Kategorie. Sollten Sie noch Lust auf mehr Text haben, es kommen jetzt noch einige Erg\u00e4nzungen zu diesen Momenten:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>D\u00fcrer-Ausstellung:<\/strong> Mit D\u00fcrer kann man ein Wochenende gestalten. Auf YouTube gibt es eine Dokumentation (ca. 45 Minuten lang)\u201eLIDO- Ich, Albrecht D\u00fcrer\u201c, die als Einstimmung f\u00fcr den Museumsbesuch sehr gut geeignet ist. <br>Bei der D\u00fcrer-Ausstellung muss man sich vorher anmelden. Mich hat an dieser Ausstellung besonders ber\u00fchrt, dass die meisten Bilder \u00fcber 500 Jahre alt sind und eine Ausstrahlung haben, die f\u00fcr mich teilweise magisch war. Sehr deutlich kann man die Meisterschaft D\u00fcrers bewundern, denn es werden von anderen K\u00fcnstlern aus der selben Zeit Werke mit gleichem Motiv gezeigt. <br>Die Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum geht noch bis<br>zum 24. 10.2021, weitere Informationen finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/duerer2020.de\/\">https:\/\/duerer2020.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leverkusen<\/strong> bietet eine andere sehr interessante Ausstellung an. Diese habe ich noch nicht besucht, aber ich finde diesen Zeitungsartikel \u00fcberzeugend.<\/p>\n\n\n\n<p>Neuanfang im Museum Morsbroich<\/p>\n\n\n\n<p>70 Jahre nach der Er\u00f6ffnung startet am Sonntag die Jubil\u00e4umsschau mit rund 100 Werken.VON BERND BUSSANG<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LEVERKUSEN |<\/strong>&nbsp;Das 1951 gegr\u00fcndete Museum Morsbroich hat eine Vergangenheit. Es war das erste Museum f\u00fcr Moderne Kunst in der damals noch jungen Bundesrepublik. Doch hat es auch eine Zukunft? Diese Frage versuchen der neue Museumsleiter, J\u00f6rg van den Berg, und sein Team mit einer Jubil\u00e4umsausstellung zu beantworten. \u201eDas Ensemble schreibt das St\u00fcck. 70 Jahre heute\u201c, lautet der beziehungsreiche Titel der Schau, die noch bis zum 14. November zu sehen ist. Sie zeigt einen \u201ekollektiven Blick\u201c in die nach wie vor imposante Sammlung des Leverkusener Hauses. Rund 5000 moderne Kunstwerke lagern dort, darunter viele heute hochgehandelte Meisterst\u00fccke. Einen Zukaufsetat gibt es in Leverkusen schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die meisten St\u00fccke aus j\u00fcngerer Zeit sind Leihgaben oder Schenkungen. Waren es bisher die Kuratoren, die Schaust\u00fccke ausw\u00e4hlen, so sind es diesmal die 16 Mitarbeiter. Jeder durfte sechs Werke bestimmen, die in jeweils einem Raum pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Weise kommt eine Ausstellung mit fast 100 Werken zustande, die Chronologie und kunsthistorische Bez\u00fcge bewusst aushebelt, ein subjektiv gesetztes Spektrum: vom Haustechniker \u00fcber die Verwaltungsangestellte, die beiden Kuratoren, Thelka Zoll und Fritz Emslander, bis hin zum Chef selbst, der mit 50 Tagen als dienstj\u00fcngster Mitarbeiter nehmen musste, was noch \u00fcbrig war. Dabei ist J\u00f6rg van den Berg nicht traurig dar\u00fcber, dass \u201eetwa 50 Werke\u201c im Keller bleiben mussten, die er sich zum Jubil\u00e4um gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Zu sehen gibt es im historischen Ensemble des Schlosses, mit sicherer Hand platziert, immer noch eine Menge: Neben bekannten und hochgehandelten K\u00fcnstlern wie Graubner, Picasso, Warhol, Richter, Heerich, Blinky Palermo und Yves Klein sind auch weniger popul\u00e4re oder vergessene Meister ausgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHier geht es nicht um einen nackten R\u00fcckblick, sondern um die Frage, was k\u00f6nnen wir aus der Historie lernen, also eine \u00dcbersetzung in die Zukunft\u201c, sagt van den Berg. Dabei sind die neuerdings ge\u00f6ffneten T\u00fcren s\u00e4mtlicher auch nicht f\u00fcr Ausstellungen genutzter R\u00e4ume durchaus als Symbol einer neuen Offenheit gedacht. Und der Neuanfang k\u00f6nnte durchaus auch radikal ausfallen. \u201eWie k\u00f6nnte ein neues, ein unbedingtes Museum aussehen, ein Ort, an dem nichts au\u00dfer Frage steht?\u201c, hei\u00dft es im Pressetext zur Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Liszt-Zufall<\/strong>: Das Buch von Ortheil hat mir sehr gut gefallen. Wieder beschreibt der Autor eine Phase seiner Kindheit und seines jungen Erwachsenseins, in der er sehr viel lernt. (Siehe auch unten eine weitere Buchbesprechung). Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Menschen, die eine Beziehung zum Klavierspielen haben, dieses Buch am meisten genie\u00dfen. Aber auch f\u00fcr diejenigen, die gerne klassische Musik h\u00f6ren und dabei auch mal in ein Konzert gehen, ist dieses Buch lesenswert. Was geh\u00f6rt bei einem Kind dazu, um sp\u00e4ter ein ber\u00fchmter Musiker zu werden? Talent sollte vorhanden sein, aber es gibt noch viele andere H\u00fcrden, physische und psychische, die das Kind bew\u00e4ltigen muss. Das gilt nicht nur f\u00fcr Pianisten, sondern auch f\u00fcr andere Musiker.<br>Ortheil entscheidet sich letztendlich, Schriftsteller zu werden und den \u201epoetischen Weg\u201c des Klavierspielens zu gehen, d.h. Klavierspielen ist eine lebenslange Passion, die von dem \u201etechnischen Weg\u201c  nicht \u00fcbertrumpft wird. <br>Meine Sympathie hat er.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nixen<\/strong>: Ich nixe sehr gerne im Garten und beobachte V\u00f6gel und Insekten. Jetzt habe ich mir die neue App vom Bundesumweltministerium heruntergeladen, um endlich mal Hummeln und Bienen auseinanderzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/889A814F-8007-4376-B7F6-54AA67F4C8FC-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17271\" width=\"450\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/889A814F-8007-4376-B7F6-54AA67F4C8FC.jpeg 1024w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/889A814F-8007-4376-B7F6-54AA67F4C8FC-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/889A814F-8007-4376-B7F6-54AA67F4C8FC-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/889A814F-8007-4376-B7F6-54AA67F4C8FC-768x768.jpeg 768w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/889A814F-8007-4376-B7F6-54AA67F4C8FC-144x144.jpeg 144w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/889A814F-8007-4376-B7F6-54AA67F4C8FC-1200x1200.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 85vw, 450px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bienabest.de\/app-wildbienen-id-bienabest\">https:\/\/www.bienabest.de\/app-wildbienen-id-bienabest<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Blogbeitrag: Wie versprochen, eine Einstimmung auf einen Berlinbesuch.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich lese gerade das neuste Buch von Stephen King und finde es gut. 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