{"id":13244,"date":"2020-01-10T01:55:40","date_gmt":"2020-01-10T00:55:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/?p=13244"},"modified":"2020-01-09T20:30:26","modified_gmt":"2020-01-09T19:30:26","slug":"buecherliebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2020\/01\/10\/buecherliebe\/","title":{"rendered":"B\u00fccherliebe"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn ich in der Vergangenheit \u00fcber \u201eB\u00fccherliebe\u201c sprach, dachte ich immer an die Liebe zu B\u00fcchern und zum Lesen. Man kann das Wort aber auch anders interpretieren, wie mir das Weihnachtsgeschenk einer Bekannten zeigte:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/8741816F-6909-498E-BA87-026D9E27D6B0-1024x957.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13245\" width=\"375\" height=\"350\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber noch einmal zur\u00fcck zu der ersten Definition. Dies sind die B\u00fccher, die ich \u00fcber die Feiertage gelesen habe. Die Nummerierung ist schon ein Hinweis auf meine Bewertung. Mir gefielen alle, aber mit Abstrichen. Deshalb gibt es f\u00fcr 3-6 nur Kurzbesprechungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"548\" src=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/97A82546-EDF3-4FC4-A226-BA43C4B50998.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13246\" srcset=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/97A82546-EDF3-4FC4-A226-BA43C4B50998.jpeg 640w, https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/97A82546-EDF3-4FC4-A226-BA43C4B50998-300x257.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nr. 6 \u201eLeimen\u201c. Die Geschichte eines Mannes, der durch \u201eLeimen\u201c sich ein kolossales Netzwerk erschaffen hat. Boosmans erpresst Leute und fordert f\u00fcr sein Schweigen, dass sie eine hohe St\u00fcckzahl seiner Zeitschrift beziehen. In dieser Zeitschrift ver\u00f6ffentlicht er positive Firmenportraits und l\u00e4sst sich dies noch einmal extra bezahlen. Dieser \u201eLeimer\u201c sucht nun einen Nachfolger und ein junger Mann erscheint passend. Doch er muss eine harte Schule absolvieren, bis er sein Leim-Handwerk versteht. 1924 erstmals erschienen, wirkt die Sprache etwas altmodisch,  aber das Buch ist eine Satire, in der man heutige Machenschaften durchaus erkennen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Nr. 5 \u201eFup\u201c- von Harry Rowohlt \u00fcbersetzt- das sagt schon die H\u00e4lfte \u00fcber das Buch aus, wenn man sich an Harry Rowohlt noch erinnert. Man kann sich Rowohlt sofort als Vorleser oder sogar als Hauptfigur in dem Roman vorstellen. Jake Santee ist Spieler, war mehrmals verheiratet und bekommt eines Tages von einem alten Indianer das Rezept eines hochprozentigen Lebenselixiers.  Er spricht diesem Elixier sehr gut zu und schafft es  dann auch locker mit \u00fcber achtzig, sich um seinen Enkel Tiny zu k\u00fcmmern, dessen Mutter, Jakes Tochter, gerade verstorben ist. Tiny ist ein stilles Kind, was dem alten Eigenbr\u00f6tler sehr entgegenkommt. So l\u00e4sst er seinen Enkel auch gew\u00e4hren, als dieser f\u00fcr sich das Z\u00e4unebauen entdeckt und das ganze Gel\u00e4nde der Farm, auf dem die beiden leben, obsessiv immer wieder neu einz\u00e4unt. Die Jahre vergehen unspektakul\u00e4r bis Tiny,  inzwischen schon ein junger Mann, eines Tages ein fast totes K\u00fcken findet und es mit nach Hause nimmt. Der Vogel \u00fcberlebt und bekommt den Namen Fup. Damit \u00e4ndert sich das Leben von Jake und Tiny unerwartet&#8230;Ein Buch mit rauher Poesie und einem traurig-fr\u00f6hlichen Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Nr. 4 \u201eDas B\u00fcro der einsamen Toten\u201c. Der erste Teil einer Krimireihe mit Pieter Posthumus als Ermittler. Dieser ist Angestellter bei der Amsterdamer Stadtverwaltung und hat zusammen mit anderen Kollegen die Aufgabe, bei anonymen Toten zu recherchieren, ob es Verwandte gibt. Ist er dabei nicht erfolgreich, f\u00fchrt er Haushaltsaufl\u00f6sungen durch und versucht, Sachen aus den Wohnungen zu verkaufen, um die anonyme Beerdigung m\u00f6glichst kostenneutral zu halten. Seine Kollegen spulen ihren Job ab, Posthumus   \u201eleidet\u201c unter einem Bauchgef\u00fchl, das ihm Zeichen gibt, wenn etwas bei den Toten nicht stimmt. In diesem Fall sind es ein Mann unbekannter Herkunft, der in seiner Wohnung anscheinend Selbstmord begangen hat und dessen angegebener Name nicht stimmt und einem Marokkaner, der tot in einer Gracht gefunden wird. Dessen Verwandte sind schnell gefunden, aber auch hier schl\u00e4gt das Bauchgef\u00fchl Alarm. Der Krimiplot war mir teilweise etwas zu verworren, was mir gefiel, waren die eingestreuten Alltagsszenen, die Amsterdam charakterisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nr.3 \u201eDie vergessene Insel\u201c- Noch ein Krimi, oder besser eine Erz\u00e4hlung, mit zunehmend spannender Handlung. Die \u00e4ltere Tochter einer Familie, die auf einer italienischen Insel Urlaub macht, verschwindet spurlos. Die Aufl\u00f6sung ist nicht sehr \u00fcberraschend, aber die Autorin schafft es hervorragend, die Urlaubsstimmungen auf Insel zu beschreiben. Die Ger\u00fcche, Farben, T\u00f6ne der Landschaft an einem hei\u00dfen Sommertag- ich verga\u00df sofort unser hiesiges usselige Wetter. Auch wie die emotionalen Spannungen zwischen den einzelnen Familienmitgliedern, deren Freunden und Nachbarn schleichend zunehmen, war gut zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nr. 2 und Nr. 1?  N\u00e4chste Woche geht es weiter!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich in der Vergangenheit \u00fcber \u201eB\u00fccherliebe\u201c sprach, dachte ich immer an die Liebe zu B\u00fcchern und zum Lesen. Man kann das Wort aber auch anders interpretieren, wie mir das Weihnachtsgeschenk einer Bekannten zeigte: Aber noch einmal zur\u00fcck zu der ersten Definition. Dies sind die B\u00fccher, die ich \u00fcber die Feiertage gelesen habe. Die Nummerierung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/2020\/01\/10\/buecherliebe\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eB\u00fccherliebe\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[1054,2099,2100,202,181,143,1640],"class_list":["post-13244","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lieblingsbuecher","tag-amsterdam","tag-buchkunst","tag-herz","tag-italien","tag-krimi","tag-niederlande","tag-satire"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13244"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13260,"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13244\/revisions\/13260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.libroart.de\/lindabroszeit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}