Danke Elton!

Wir waren vorletzte Woche in Hamburg, um als Zuschauer bei der Aufzeichnung der ARD Quiz-Show „Wer weiß denn sowas?“ teilzunehmen.

Man musste sich vorher für ein Ticket als Zuschauer bewerben (10 Euro+2,50 Euro Verkaufsgebühr) und bei unserem dritten Anlauf bekamen wir den Zuschlag . Bis spätestens 10.15 Uhr sollten wir im Studio Hamburg sein, danach dauert es noch ca. eine Stunde, bis wir uns in das Aufnahmestudio setzen durften. Zuerst wurden wir in die „Kunst des Klatschens“ eingeweiht, je mehr, desto besser. Üben, üben, üben. Wie gibt man ein überraschtes „Aaaaaa“ oder ein enttäuschtes Ooooo von sich? Wir wurden daran erinnert, immer schön gerade auf unseren Bänken zu sitzen und trübselige Gesichtsausdrücke auf ein Minimum zu reduzieren. Die Kameras sind schließlich im Dauereinsatz. Dann kam Moderator Kai Pflaume und begrüßte uns sehr freundlich und locker. Auch von ihm gab es noch ein paar Hinweise, danach gesellten sich Elton und Bernhard Hoëcker mit ihren beiden Gäste dazu. Auch sehr nett und in guter Stimmung.

Bevor man zu dieser Aufzeichnung geht gibt es zwei Fragen: Auf welche Seite setze ich mich: Elton oder Bernhard? Melde ich mich, wenn die Antwort eines Publikumsjokers gebraucht wird?
Auf welche Seite setzen wir uns? Wir wollten es von den beiden Prominenten abhängig machen. Allerdings sagten uns die Namen der beiden Gäste zuerst nichts und spontan schlugen wir uns auf Eltons Seite. Nach der ersten Frage meinten wir schon, es bereuen zu müssen, denn „unser Team“ (mit 46 weiteren Zuschauern) lag hinten. Doch Elton und sein Gast holten auf. Und dann kam eine Kunstfrage. Warum malte Claude Monet zuerst mit blauen und grünen Farben und später mit roten und gelben? Ich wusste es (wegen einer Augenkrankheit) und mein Blutdruck stieg, als die beiden zu einer falschen Antwort tendierten. Sollten sie das Publikum befragen? Sollte ich mich dann melden? Ich war erleichtert, als beide sich ohne Publikumsjoker für die richtige Antwort entschieden.
Die nächste halbe Stunde ist sehr kurzweilig und am Ende führt Elton mit 2500 Euro auf seinem Konto. Jetzt kommt die finale Frage und er und Bernhard müssen entscheiden, wie viel Geld sie einsetzen möchten. Während man im Fernsehen nur sieht, wie sie sich nach kurzer Bedenkzeit entscheiden, wird bei der Aufzeichnung erst einmal diskutiert. (Die Aufzeichnung dauert ca. 20 Minuten länger als die Fernsehvariante, man muss also kürzen.) Elton wollte einen „vorsichtigen“ Betrag setzen, aber seine Zuschauer überzeugten ihn, den ganzen Betrag zu setzen. „Wer wagt, gewinnt!“ bewahrheitete sich in diesem Fall und jeder von uns durfte einen Gewinn mit nach Hause nehmen.

Wer weiß denn sowas? Dieses Motto traf auch bei dieser Sendung bei uns wieder zu. Wir hörten zum ersten Mal von „Croffle“, einer Backspezialität aus Südkorea. Man nimmt Blätterteig und backt diesen in einem Waffeleisen auf. Das Ergebnis ist eine leichte fluffige Waffel, zu der etwas Obstiges gut passt.

Wir nahmen Blätterteig Croissants aus der Dose.

Am Donnerstag gibt es weitere Tipps für einen kurzen Aufenthalt in Hamburg.

Autor: linda

Wohne in Duisburg.

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