Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort

Warum es sich lohnt, zur diesjährigen Landesgartenschau nach Kamp-Lintfort zu fahren:

1.

Wer einen Balkon oder Garten besitzt, bekommt z.T. ausgefallene Anregungen, wie man Kästen, Töpfe oder Beete bepflanzen kann. Bekannte Stauden sind mit unbekannteren kombiniert, ungewöhnliche Farbkombinationen werden geboten, dazu summt und brummt es und der ein oder andere schöne Duft weht einem um die Nase. Hinweis: Tipps für Schattengärten sind rar.

2.

Das Informationsangebot ist groß an diversen Ständen oder in der großen Blumenhalle, die Einrichtungsideen mit Blumen bietet. Sei es beispielsweise am Stand der Landfrauen oder am Stand für Gartenzäune, überall bekam man freundliche und fachkundige Auskünfte. Ein Schwerpunkt der Landesgartenschau sind Naturschutzthemen. Auch hier gibt es Anlaufstellen, um sich mündlich Rat zu holen oder konkrete Beispiele zum Ansehen:

Links: Renaturierter Bachlauf auch als Anregung für einen Gartenteich, oben „Zutaten“ für einen schmetterlingsfreundlichen Garten, unten ein „pflegeleichter“ Steinvorgarten, ein halbes Jahr nach der Neuanlage.

3.

Hingucker gibt es viele:

Blumen aus Abfall, beispielsweise aus Plastikflaschen und Plastiktüten


4.

Nicht zu vergessen, die Anlagen für beispielhafte Gärten. Sei es ein formaler Garten, ein Garten, in dem Wasser die Hauptrolle spielt, eine hitzeresistenter Garten, ein japanischer Garten und noch einige andere.

Oben: 2 Fotos aus dem „Geheimnisvollen Garten“, den man nicht betreten konnte, in der Mitte eine Ansicht vom Wassergarten mit großem Bienenhaus. Unten Bilder vom Kloster Kamp, das mit in die Gartenschau einbezogen ist. Links der Weinberg am Kloster, den Wein kann man vor Ort verkosten.

Fazit: Wir kamen am Samstag um 9.30 Uhr an und es war noch angenehm leer. Gegen 14.30 Uhr fuhren wir wieder nach Hause, inzwischen waren viele Besucher unterwegs. Wir machten in diesen 5 Stunden zwei Pausen. Im Restaurant „Polster“ aßen wir vorzüglich. (Haben Sie schon einmal Nudeln +Kirschtomaten+ Ruccolasalat+Gemüsechipse gegessen? Nudeln und Chipse-genial!). In der zweiten Pause tranken wir im Park von Kloster Kamp einen Kaffee. Ca. 3 1/2 Stunden sind wir also gelaufen, gesehen haben wir ungefähr die Hälfte.
Wir sind gespannt auf die Herbstbepflanzung und werden Ende September noch einmal zur Gartenschau fahren. Dann bringen wir auch noch ein bisschen mehr Zeit mit für die tierischen Attraktionen.

Autor: linda

Wohne in Duisburg.

4 Gedanken zu „Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort“

  1. Danke für den schönen Streifzug durch die LaGa liebe Linda. Wir wollten eigentlich auch letzte Woche dorthin mussten es aber leider aus gesundheitlichen Gründen verschieben. Dein Bericht hat mich motiviert den Besuch auf jeden Fall nachzuholen. Liebe Grüße Karin

    1. Das freut mich sehr- vielen Dank für die Rückmeldung! Übernächste Woche soll es ja wieder kühler werden, dann könnt ihr euren Besuch bestimmt genießen. Alles Gute!

      1. liebe Linda, gestern hat es geklappt wir waren auf der Laga 2020 ich habe sehr viele schöne Eindrücke mitgenommen und auch die ein oder andere Anregung ich gebe Dir vollkommen recht ….es lohnt sich ….liebe Grüße

        1. Wir wollen noch einmal Ende September hin, vielleicht bekommt man dann noch Ideen für die Herbst/Winterbepflanzung. Und das Naturtipi habe ich gar nicht gesehen…Eine schöne Woche wünsche ich dir!

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