Treffen Sie sich! (Demenz im Alltag Nr.1)

 

Dies ist nun mein erster Beitrag zum Thema Demenz. Ich wusste anfangs nicht, was ich zuerst schreiben sollte, doch wurde mir dann klar, dass mir mein Alltag erleichtert wurde, als ich begann, zu dem momatlichen Treffen der AWO BBZ im Lene-Reklat-Seniorenzentrum in Rheinhausen zu gehen. Hier tauschen sich Angehörige von Demenzkranken aus, begleitet wird die Gruppe von Frau Cárry Stief. Man berichtet den anderen über seinen Alltag und über besondere Erlebnisse mit den Angehörigen. Geschichten von anderen Betroffenen zu hören, rückt das Bild von sich und der eigenen Situation zurecht und Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber es wird auch häufiger gelacht. Man lernt durch die Erfahrungen anderer und bekommt wertvolle Tipps. Frau Stief stellt uns darüberhinaus Informationsmaterial zur Verfügung oder besorgt welches zu besonderen Problemen. Man kann sie alles fragen- sie hilft oder macht sich für einen schlau. Das ist ein sehr gutes Gefühl, eine Ansprechpartnerin zu haben. Sehr wichtig ist es auch, dass immer wieder Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man als Pflegender mit seinen schlechten Gewissen besser umgeht und man es trotz allem schafft, Momente im Alltag zu finden, die einen selbst zufriedener oder sogar glücklich machen.

Die Treffen dauern ca. 1-1 1/2 Stunden. Ich bin noch nicht lange dabei und da kam mir schon öfter der Gedanke „Wärst Du doch mal früher hingegangen!“

Wenn Sie es irgendwie einrichten können, dann machen Sie nicht den selben Fehler wie ich. Suchen Sie sich eine Gruppe, egal, ob von der AWO, dem Roten Kreuz, der Caritas oder einer anderen Institution. Es tut gut und man lernt viel.

Autor: linda

Wohne in Duisburg.

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